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Galopp Mülheim: Doppelerfolg für Kölner Trainer Henk Grewe

Wonderful Eagle und Palatina landen im Hauptrennen ganz vorne.


Der Kölner Trainer Henk Grewe hat das letzte hochdotierte Galopprennen der deutschen Turfsaison gewonnen. Im mit 52.000 Euro dotierten BBAG Auktionsrennen über 2.000 Meter am Sonntag auf der Mülheimer Galopprennbahn gab es ein packendes Finish mit drei Protagonisten. Am Ende hatte der unter Höchstgewicht angetretene Hengst Wonderful Eagle (58:10) mit Andrasch Starke (Köln) im Sattel den Kopf vorne (Foto). Dabei hielt der Adlerflug-Sohn aus dem Besitz des Kölner Unternehmers und Rennverein-Präsidenten Eckhard Sauren seine Stallgefährtin Palatina (Leon Wolff) in Schach und sicherte sich einen hauchdünnen Vorteil bis ins Ziel. Beide Pferde werden von Henk Grewe in Köln trainiert. Dritter wurde der Riesenaußenseiter Mataby unter Michael Abik. Zwölf Pferde liefen.

Siegreiter Andrasch Starke erklärte: „Das war eine Kampfpartie auf Biegen und Brechen und hat mir richtig Spaß gemacht.“ Trainer Henk Grewe ergänzt: „Wonderful Eagle war nicht immer ganz ehrlich, ich hatte Palatina eher auf der Rechnung. Der Sieger sollte im nächsten Jahr noch einiges schaffen, er wird über Winter kastriert werden.“

„Tor“ durch Nachwuchsstar Moukoko

Auch die Galopper haben ihren Nachwuchsstar Moukoko. Ganz im Stil seines Fußball spielenden Namensvetters überragte das gleichnamige Rennpferd in Mülheim. Im einleitenden Zweijährigen-Rennen ging der Sieg damit in das Kölner Asterblüte-Quartier von Trainer Peter Schiergen. Sibylle Vogt hatte mit dem bei seinem zweiten Start groß auftrumpfenden Moukoko (39:10) wenig Probleme, die Gegner in Schach zu halten. Lokalmatador Padre Palou (Sean Byrne) debütierte übrigens als Dritter wie ein Steher durchaus respektabel. Den Marcel Weiß-Schützling sollte man im kommenden Jahr im Auge behalten.

Bei den Dreijährigen holte sich die Stute Amarcord (76:10) auf schwerer Bahn ihren zweiten Erfolg in Serie. Trainerin Janina Reese aus Hannover durfte jubeln, nachdem ihr Lebensgefährte Wladimir Panov im Sattel einen taktisch klugen Ritt verwandelt hatte.

Rigoletto, Energy Dragon und Lacrimosa sorgen für Top-Quoten

Der Überraschungssieger des Tages heißt Rigoletto (274:10). Für Trainerin Ira Ferentschak (Martfeld) war es ein höchst emotionaler Erfolg, gewann der Fuchs doch nach erfolgreicher Stimmbahnoperation unter Lilli-Marie Engels. Nicht viel weniger überraschend siegte Energy Dragon (118:10) für die Krefelder Stadtwaldtrainerin Erika Mäder. Gleichzeitig war es ein wichtiger Punkt für die im Amateurwettbewerb führende Reiterin Janina Boysen.

Maxim Pecheur (Much), der ebenso wie Kollege Andrasch Starke zwei Rennen gewann, holte sich das finale Rennen mit einem Nasenvorteil seiner Stute Lacrimosa (201:10).

Mülheimer Heimsieg durch Sunny Star

Der erste und einzige Heimsieg des Tages ging in das Mülheimer Quartier von Trainer Marian Falk Weißmeier. Oliver Lenk heißt der siegreiche Besitzer von Sunny Star (53:10). Die Vierjährige hatte mit „Spurenfuchs“ Andrasch Starke, der ganz außen die lange führende Princess Maxi noch ganz zuletzt abfing, den erfahrensten Reiter im Sattel und das vor den Augen seines eigens aus Berlin angereisten Fanclubs. Delia (50:10) unter Maxim Pecheur gewann das Viererwett-Rennen vor Abruka, Romis Power und Gedöns. Die richtige Reihenfolge zahlte 42.504:10.

Zufrieden kommentiert Marc Hübner vom veranstaltenden Rennclub den vorletzten Renntag der Mülheimer Turfsaison: „Die Bahn war wirklich gut besucht heute und die Stimmung bestens, trotz widriger Wetterverhältnisse.“

Das große Saisonfinale auf der Mülheimer Galopprennbahn findet traditionell mit dem Weihnachtsrenntag am 26. Dezember statt.

Quelle (Text): Frank Schmitz/Rennclub Mülheim

Quelle (Foto): Marc Rühl/Rennclub Mülheim

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