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Traben: Triplette für Wolfgang Nimczyk – Sohn Michael bald „am Zaun“

Vorletzter Renntag der Geschichte auf der Trabrennbahn in Dinslaken.
Am vorletzten Renntag in der Historie der Trabrennbahn in Dinslaken war Trainer-Champion Wolfgang Nimczyk (Foto) aus Willich mit drei Volltreffern der erfolgreichste Aktive.

Unter anderem gewannen seine Schützlinge die beiden Hauptrennen. Der dreijährige Hengst Arcano BE, gesteuert von Robbin Bot, triumphierte als 106:10-Außenseiter in einer mit 13.300 Euro dotierten Jahrgangsprüfung. Später war der sechsjährige Hengst Man U (66:10) in der Hand von „Goldhelm“ Michael Nimczyk in einem Standardrennen um 10.000 Euro erfolgreich. Beide siegreichen Pferde gehören Karin Walter-Mommert (Brammer/Berlin).

Allerdings gab es auch einen Wermutstropfen für das Nimczyk-Quartier. Berufsfahrer-Champion Michael bekam nach seinem Sieg mit Man U, um den er wegen einer Fahrspurveränderung lange Zeit bangen musste, ehe die Rennleitung „grünes Licht“ gab, wegen eines „Verstoßes gegen die Durchführungsbestimmungen zum Peitschengebrauch“ ein Fahrverbot von 14 Tagen (13. bis 26. Dezember) aufgebrummt. Aus dem gleichen Grund müssen auch Jochen Holzschuh (Dülmen) und der Niederländer Niels Jongejans für jeweils sieben Tage (13. bis 19. Dezember) pausieren.

Bei insgesamt zwölf Prüfungen am Bärenkamp verzeichnete der Rennveranstalter einen Wettumsatz von 126.841 Euro. Das entspricht einem Schnitt von 10.570 Euro pro Rennen. Davon wurden 30.647 Euro (Schnitt 2.553 Euro) auf der Rennbahn selbst gewettet.

Der definitiv letzte Renntag in Dinslaken findet an Silvester statt. Danach endet der Pachtvertrag mit der Stadt, die das Gelände künftig für eine Wohnbebauung nutzen will.

Foto-Quelle: traberpixx.de

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