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SV Rödinghausen im Derby beim Aufsteiger FC Gütersloh gefordert

Trainer Toku strebt den ersten Auswärtssieg in dieser Saison an.
Sein Debüt gegen Rot-Weiß Oberhausen (0:4) hatte sich Farat Toku (Foto), neuer Trainer beim SV Rödinghausen in der Regionalliga West, ganz anders vorgestellt. „Natürlich nervt jede Niederlage. Aber wir können die Partie einordnen, hatten genügend Chancen, um selbst in Führung zu gehen“, so der 43-jährige Fußball-Lehrer, der erst vier Tage zuvor als Nachfolger von Carsten Rump vorgestellt worden war. „Das Ergebnis spiegelte nicht den wahren Spielverlauf wider“, sagt Toku – und hakt seine missglückte Premiere ab.

Bereits am Freitag, 19.30 Uhr, steht für den mit hohen Erwartungen in die Saison gestarteten SVR im Rahmen des 15. Spieltages das ostwestfälische Duell beim Aufsteiger FC Gütersloh an. Der gebürtige Bochumer Toku will im Heidewald die katastrophale Auswärtsbilanz dringend aufpolieren. Schließlich wartet Rödinghausen nach sieben Partien in der Fremde nicht nur auf den ersten Dreier, sondern verbreitete mit nur einem Punkt und einem einzigen Treffer alles andere als Schrecken. „Wir haben unsere Lektion aus dem Oberhausen-Spiel gelernt“, betont Farat Toku. „Wir wollen in Gütersloh möglichst genauso effektiv sein wie RWO bei uns und unsere Chancen eiskalt nutzen.“

Mit den Trainingseinheiten zeigt sich der neue Trainer zufrieden. „Die Jungs sind wissbegierig, ziehen sehr gut mit“, erklärt Farat Toku, der vor seinem SVR-Engagement vier Monate beim türkischen Erstligisten Alanyaspor als Co-Trainer gearbeitet hatte, im kicker– und MSPW-Gespräch. Vor allem das Spiel mit dem Ball will Toku forcieren, mehr Torgefahr ausstrahlen, ohne dabei die Defensive zu vernachlässigen. „Diese Abläufe benötigen Zeit“, sagt er, weiß aber auch genau, dass er das Team schnell auf Kurs bekommen muss. „Uns erwartet in Gütersloh ein heißer Tanz. Der Gegner ist heimstark, aber wir wollen unseren Matchplan diesmal über 90 Minuten durchziehen. Dann können wir auch erfolgreich sein.“

Farat Toku, der viele Jahre für den Traditionsverein SG Wattenscheid 09 als Sportlicher Leiter und Trainer in Doppelfunktion tätig war und später beim FC Viktoria 1899 Berlin den Abstieg aus der 3. Liga nicht verhindern konnte, überzeugte die SVR-Verantwortlichen im zweiten Anlauf. Schon vor einigen Jahren war er am Wiehen im Gespräch. „Der SV Rödinghausen ist eine gute Adresse, hat sich in den letzten Jahren einen Namen auf der Fußball-Landkarte erarbeitet“, freut sich der Trainer über die Chance. „Alles ging relativ schnell, weil wir uns bereits kannten und der Kontakt nie abgebrochen war. Der Verein weiß, wofür ich als Mensch und Trainer stehe und welche Fußball-Philosophie ich verfolge.“

Foto-Quelle: SV Rödinghausen

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