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Paderborns Breitenreiter nach 2:7: Noch viel Arbeit

Deutliche Niederlage beim Wiedersehen mit Ex-Trainer Schmidt

Zwei unterschiedliche Spielhälften erlebten die Besucher beim ersten Härtetest des
Zweitligisten SC Paderborn 07 in der Benteler-Arena. Zur Pause stand es zwischen
dem SCP und dem österreichischen Vizemeister sowie Champions League-Qualifi-
kanten RB Salzburg verdient 1:1. Nach dem Wechsel zeigten die Gäste, die vom
ehemaligen Paderborner Roger Schmidt trainiert werden, ihre Qualitäten deutli-
cher, so dass die Paderborner mit 2:7 den Kürzeren zogen.

Chef-Trainer André Breitenreiter ließ zwei Neuzugänge von Beginn an auflaufen.
Uwe Hünemeier bildete mit Christian Strohdiek im ersten Durchgang die Innenver-
teidigung, Marc Vucinovic wechselte sich mit Daniel Brückner auf den offensiven
Außenpositionen ab. Ein Foul von Stefan Ilsanker an Brückner brachte den SCP
bereits nach fünf Minuten in Führung: Den fälligen Elfmeter verwandelte Mahir
Saglik sicher zum 1:0. In einem verteilten Spiel kam Salzburg nach 27 Minuten
zum Ausgleich, als Alan an SCP-Torwart Lukas Kruse vorbeizog und aus spitzem
Winkel einschoss.

Nach der Pause hatten die Paderborner erneut die erste Chance, aber der einge-
wechselte Diego Demme zielte in der 48. Minute nicht genau genug. Mit klugen
Pässen durch das Zentrum kam Red Bull in der Folgezeit zu weiteren Treffern, zu-
nächst durch einen Doppelpack von Jonatan Soriano. Saglik (57., Linkschuss) und
der eingewechselte Saliou Sané (63., Abstauber) verpassten gute Möglichkeiten
knapp, die Gäste agierten effizienter. Den zweiten Treffer der SCP-Kicker markierte
Neuzugang Martin Amedick mit einem wuchtigen Kopfball nach Freistoß von Brückner.

SCP-Trainer Breitenreiter zog ein gemischtes Fazit der Begegnung: „Die erste Halb-
zeit war absolut in Ordnung. Nach der Pause haben wir einfache Tore zugelassen,
dann hat die Abstimmung nicht mehr gestimmt. Natürlich ist das nicht das Ergebnis,
das wir uns gewünscht haben. Aber wir werden die Partie nicht zu hoch hängen und
genau analysieren. Im Trainingslager haben wir noch einiges an Arbeit vor uns.“

 

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