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RWE: 30 Bewerbungen für Sportvorstand-Posten

MSPW berichtet im kicker-Sportmagazin (2. Dezember)

Das Interesse am neu geschaffenen Posten eines hauptamtlichen Sportvorstandes bei Rot-Weiss Essen ist groß. Rund 30 Bewerbungen liegen den Verantwortlichen des Traditionsvereins bereits vor. Das bestätigte der einflussreiche Aufsichtsrats-Vorsitzende Christian Hülsmann gegenüber dem kicker. „Wir befinden uns in der ersten Sondierungsphase, in der aber auch schon erste Gespräche mit einigen Kandidaten geführt wurden“, so Hülsmann, der jedoch vor einem möglichen Schnellschuss warnt: „Wir verspüren keinen Druck, denn bei uns gilt: Qualität geht vor Schnelligkeit. Das Komplett-Paket muss auch finanziell zu stemmen sein.“

Offiziell soll die Suche nach einem Vorstandskollegen für den bislang allein als Vorsitzenden amtierenden Dr. Michael Welling bis spätestens März/April abgeschlossen sein. Damit der neue Sport-Chef allerdings noch ausreichend Einfluss auf die Kaderplanung für die nächste Saison nehmen kann, wäre ein deutlich früherer Zeitpunkt durchaus hilfreich.

Während diese Baustelle hinter den RWE-Kulissen mit Sorgfalt abgearbeitet wird, setzen die Rot-Weissen ihren Aufwärtstrend in der Liga fort, auch wenn das 1:0 gegen die U 23 des VfL Bochum äußerst zäh und mühsam war. Mit nur einer Niederlage aus den letzten elf Spielen hat die Mannschaft von RWE-Trainer Waldemar Wrobel zur gewünschten Stabilität gefunden. Besonders trumpft dabei weiterhin RWE-Angreifer Marcel Platzek auf. Der erneute Siegtor-Schütze erzielte nicht weniger als neun der letzten zehn Essener Treffer und sicherte Rot-Weiss damit zwölf von 15 Punkten. „Für uns war wichtig, dass wir nach dem 2:1 gegen Lotte zu Hause nachgelegt und zu Null gespielt haben“, zieht Trainer Waldemar Wrobel Bilanz. Wir fahren nun selbstbewusst nach Siegen, um dort etwas Zählbares mitzunehmen.“ Vor exakt einem Jahr verlor RWE bei den Sportfreunden 1:5.

Bei den Bochumern ist dagegen weiterhin Tristesse angesagt. Auch die tatkräftige Unterstützung von VfL-Cheftrainer Peter Neururer, der die Profis Michael Esser, Onur Bulut, Heiko Butscher und Lukas Sinkiewicz zur U 23 abgestellt hatte, brachte in Essen nicht den gewünschten Erfolg. Die Bochumer Zweitvertretung, trainiert von Ex-Nationalspieler Dariusz Wosz, steckt mit nur 15 Punkten weiter tief im Abstiegs-Sumpf.

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