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Paderborn: Breitenreiter vor dem Aalen-Spiel

Paderborns Trainer vor dem Hinrundenabschluss in Aalen.

Nach vier vergeblichen Anläufen unternimmt der SC Paderborn 07 Sonntag beim VfR Aalen den nächsten Versuch, den sechsten Saisonsieg einzufahren und die Hinrunde mit dann 23 Zählern abzuschließen. Mit der aktuellen Ausbeute liegen die von André Breitenreiter (Foto/Mitte) trainierten Ostwestfalen aber bereits durchaus im Soll. Das ist auch ein Verdienst des neuen Trainers, der den SCP vor der Saison übernommen hatte und der sich in seiner ersten Trainer-Saison im Profi-Fußball befindet. Der 40-Jährige war – wenige Wochen nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung zum Fußball-Lehrer – vom Nord-Regionalligisten TSV Havelse in den Westen gewechselt..

Wie beurteilen Sie kurz vor dem Ende der Hinrunde die bisherige Ausbeute von 20 Zählern, Herr Breitenreiter?

Breitenreiter: „Der SC Paderborn 07 gehört zu den Zweitligisten, die nicht mit den größten finanziellen Möglichkeiten und den besten Bedingungen ausgestattet sind. Deshalb können wir mit den 20 Punkten durchaus zufrieden sein. Allerdings waren mit unseren Leistungen auch noch mehr Punkte drin. Wir haben es nicht immer verstanden, uns ausreichend für gute Leistungen zu belohnen.“

Das jüngste 1:1 gegen den FC Erzgebirge Aue war das vierte Spiel in Folge ohne Sieg. War nicht auch gegen die „Veilchen“ mehr drin?

Breitenreiter: „Wir haben gegen Aue ganz klar zwei Punkte liegen lassen. Im gesamten Spiel konnte sich der FCE keine Torchance herausspielen. Erst eine Standardsituation, die schwer zu verteidigen ist, führte zum Ausgleich. Vorausgegangen war dem Freistoß ein unnötiges Foulspiel. Leider ist es uns erneut nicht gelungen, eine Führung zu verteidigen, weil wir den Sack nicht zugemacht haben. Aber meine Mannschaft ist jung und darf Fehler machen. Sie muss allerdings daraus lernen.“

Was stimmt Sie optimistisch, dass es bald wieder in eine andere Richtung geht?

Breitenreiter: „Wir waren bisher in keiner Partie deutlich unterlegen, haben beispielsweise auch beim 0:3 in Fürth lange Zeit gut mitgehalten. Mit zwei Platzverweisen gegen Mario Vrancic und Thomas Bertels haben wir uns dann aber selbst geschwächt. Unser Problem sind zu viele Gegentreffer, die meist aus individuellen Fehlern resultieren. Es geht darum, noch mehr Konzentration und Wachsamkeit zu zeigen. Ich bin jedoch weit davon entfernt, die Dinge negativ zu sehen. Die Entwicklung der Mannschaft stimmt. In dieser engen Zweitliga-Saison entscheiden nahezu in jedem Spiel Details über Sieg und Niederlage. Das muss jedem bewusst sein.“

Der VfR liegt zwei Punkte vor Ihrer Mannschaft. Wie schätzen Sie den Gegner ein?

Breitenreiter: „Aalen gehört für mich ganz klar zu den Überraschungsmannschaften. Der VfR funktioniert als Mannschaft zu 100 Prozent, der gesamte Verein macht aus wenig sehr viel. Für uns wird das Gastspiel in Aalen eine schwierige Aufgabe, die wir gerne annehmen. Es wird sich die Mannschaft durchsetzen, die den Sieg mehr will. Und ich hoffe, dass wir das sein werden.“

Gibt es personelle Probleme?

Breitenreiter: „Jens Wemmer und Markus Krösche sind verletzt. Dafür kehren Thomas Bertels und Mario Vrancic nach ihren Sperren wieder zurück. Interview: MSPW

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