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Traben: Expo Express entscheidet Derby für sich

Niederländischer Triumph auf der Rennbahn in Berlin-Mariendorf.

Einen niederländischen Favoritensieg gab es am Sonntag in dem mit insgesamt 227.430 Euro dotierten 119. Deutschen Traber-Derby auf der Rennbahn in Berlin-Mariendorf. Der 17:10-Favorit Expo Express, trainiert und gesteuert von Arnold Mollema (Foto/Wolvega, NL) für seinen Landsmann Jacob Elzinga (Immobilienkaufmann aus Peize), war im „Rennen der Rennen“ für dreijährige Pferde auf deutschem Boden (1.900 Meter) nicht zu bezwingen. Elzinga kann sich über 108.715 Euro Prämie freuen.

Gleichzeitig gewann Expo Express damit auch die so genannte „Dreifache Krone“. Vor dem Derby hatte der Hengst bereits das Adbell-Toddington-Rennen und auch das Buddenbrock-Rennen (beide ebenfalls in Berlin-Mariendorf) für sich entschieden. FürArnold  Mollema war es nach 2005 (mit Unforgettable, der ebenfalls Elzinga gehört) der zweite Derby-Sieg.

Der von Conrad Lugauer (Blentarp, Schweden) für Hannelore Weber-Berchtold und Thomas Berchtold (München) aufgebotene 193:10-Außenseiter Ewald F Boko belegte den zweiten Platz im Elfer-Feld (Gri Diamond war Nichtstarter). Den Einlauf komplettierten Elton Attack (99:10) mit dem schwedischen Spitzenfahrer Björn Goop und Indover (47:10) aus dem Besitz von Marion Jauß (Neritz) mit Fahrer Roland Hülskath (Mönchengladbach).

Bereits das Stuten-Derby (Arthur Knauer-Rennen/Gesamtdotierung 95.810 Euro) am Samstag hatte mit Pippa Barosso aus dem Trainingsquartier von Hugo Langeweg (Schagerbrug/NL) ein Pferd aus niederländischem Besitz gewonnen. Gleiches galt für das mit 50.000 Euro dotierte Auktionsrennen (Napa Valley mit Cees Kamminga).

Im Finale B zum Deutschen Traber-Derby am Sonntag triumphierte der 109:10-Außenseiter Way Scott mit seinem niederländischen Trainer und Fahrer Robbin Bot (Ascheberg) allerdings für den deutschen Besitzer Norbert Lücke (Dülmen).

Am Samstag gingen rund 97.000 Euro an Rennpreisen (von insgesamt 212.000 Euro) allein in die Niederlande, am Derby-Sonntag waren es ca. 146.000 Euro (von insgesamt 350.000 Euro). Außerdem durften sich unter anderem auch schwedische und österreichische Besitzer über ein Stück vom Rennpreiskuchen freuen.

Zufrieden dürfte der Veranstalter in Berlin-Mariendorf mit dem Wettumsatz sein. Am Sonntag flossen in 14 Rennen 674.000 Euro (davon 390.000 Euro auf der Bahn) durch die Totokassen, was gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 23.000 Euro bedeutet. Schon am Samstag hatte es eine leichte Steigerung um 10.000 Euro auf 434.000 Euro gegeben.

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Zunächst startet vierjähriger Hengst aber im Prix de l’Arc de Triomphe.

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