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Wattenscheid 09: Trainer Farat Toku im Irak

Hilfe bei Aufbau eines Flüchtlingsdorfes.

Bis Montag befindet sich Farat Toku (Foto), Trainer des West-Regionalligisten SG Wattenscheid 09, im Nahen Osten. Freilich nicht zum Urlaubmachen: Seine Mission im Nordirak, in der Nähe der Stadt Dohuk, hat einen ernsten Hintergrund. „Vor einigen Monaten habe ich ein Benefizspiel zu Gunsten der Jesiden im Irak organisiert. Ziel war es, ein Flüchtlingsdorf zu errichten. Aktuell hakt es, deshalb bin ich noch einmal hingeflogen“, so Toku im Gespräch mit dem kicker.

Dank moderner Kommunikationsmittel ist der 35-Jährige, der mit seiner Mannschaft in der abgelaufenen Saison den Klassenverbleib erst auf der Zielgeraden knapp geschafft hatte, aber nicht „aus der Welt“. Aktuell stehen an der Lohrheide 16 Spieler unter Vertrag. Ein wenig Kader-Arbeit ist also noch gefragt. „Wir suchen vor allem auf den Außenbahnen und im Sturm nach Verstärkungen“, sagt Toku. „Es kann durchaus noch eine Weile dauern, bis wir komplett sind. Unser finanzieller Handlungsspielraum ist schließlich begrenzt. Wir gehen mit einem der kleinsten Etats in die Saison. Daher müssen wir bei Verpflichtungen auch auf den Faktor Zeit setzen.“

Toku bittet seine Mannschaft am Freitag, 26. Juni, zur ersten Einheit der Vorbereitung. Fraglich ist, ob Innenverteidiger Adrian Schneider dann dabei ist. Die Verhandlungen mit dem 23-Jährigen laufen.

 

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