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Arminia: Runde eins ist diesmal schon Endstation

0:2 gegen Bundesligist Hertha BSC – Spielabbruch in Osnabrück.

Nach dem Erreichen des Halbfinales um den DFB-Pokal in der letzten Saison war diesmal schon in Runde eins Endstation für Zweitliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld. Die Mannschaft von Trainer Norbert Meier musste sich dem Bundesligisten Hertha BSC 0:2 (0:0) geschlagen geben. Die Treffer für die Gäste aus der Hauptstadt, die im Vorjahr noch auf der „Alm“ ausgeschieden waren, erzielten vor 21.484 Zuschauern Salomon Kalou (73.) und Vladimir Darida (89.).

Die gleichzeitige Partie zwischen dem Drittligisten VfL Osnabrück und Zweitligist RB Leipzig wurde in der 71. Minute beim Stand von 1:0 für die Gastgeber abgebrochen. Grund: Schiedsrichter Martin Petersen war zuvor von einem Feuerzeug, das aus dem Osnabrücker Zuschauerbereich geworfen wurde, am Kopf getroffen worden. Er verließ später mit einem Krankenwagen das Stadion. Über die Wertung der Partie und mögliche Konsequenzen für den VfL Osnabrück muss nun das DFB-Sportgericht entscheiden.

VfL-Präsident Hermann Queckenstedt sagte vor den Fans: „Das ist der bitterste Tag in meiner Amtszeit als Präsident. Ich entschuldige mich im Namen des VfL Osnabrück bei Schiedsrichter Martin Petersen, der von einem roten Feuerzeug am Kopf getroffen wurde. Ich bitte euch jetzt, in Ruhe und ohne Gewalt das Stadion zu verlassen.“

Osnabrücks Drittliga-Konkurrent VfR Aalen schrammte gleichzeitig nur hauchdünn an einer Pokal-Sensation vorbei. Nach torlosen 120 Minuten gegen den Zweitligisten 1. FC Nürnberg verloren die Schwaben das Elfmeterschießen 1:2. Besonders bitter: VfR-Schlussmann Daniel Bernhardt hielt zwar drei Elfmeter der Franken, aber selbst das reichte nicht. Die Aalener konnten nur einen ihrer fünf Schüsse im Nürnberger Tor unterbringen. Dominick Drexler traf die Latte, drei Schützen verfehlten gar das Gehäuse.

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