Startseite / Fußball / Regionalliga / Regionalliga West / Alemannia äußert sich zu tätlicher Auseinandersetzung

Alemannia äußert sich zu tätlicher Auseinandersetzung

Stellungnahme nach Handgreiflichkeiten zwischen Klitzpera und Heinen.

West-Regionalligist Alemannia Aachen hat sich in einer ausführlichen Stellungnahme noch einmal zu den Handgreiflichkeiten zwischen Sportdirektor Alexander Klitzpera (Foto) und dem inzwischen fristlos entlassenen Ex-Jugendtrainer Harald Heinen (MSPW berichtete) geäußert und dabei auch einige Hintergründe erläutert.

Wir veröffentlichen die Stellungnahme der Alemannia im Wortlaut:

„Herr Heinen informierte die Alemannia im vergangenen Jahr über angebliche Missstände in einer der Jugendmannschaften. Daraufhin haben wir die Initiative ergriffen und die Angelegenheit der Polizei übergeben. Diese hat – in Abstimmung mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Aachen – Ermittlungen aufgenommen und die Vorwürfe untersucht. Letztlich wurde das Ermittlungsverfahren durch die Staatsanwaltschaft Aachen nach § 170 Abs. 2 der Strafprozessordnung mangels hinreichenden Tatverdachtes eingestellt.

Kurze Zeit nach der Information durch Herrn Heinen ging bei den Verantwortlichen der Alemannia auch ein anonymes Schreiben ein. Dieses haben wir umgehend der Polizei zur Verfügung gestellt. Aufgrund des möglicherweise strafrechtlich relevanten Inhalts wurde  insoweit ein Ermittlungsverfahren gegen den unbekannten Verfasser eingeleitet. Dieses ist aktuell noch bei der Staatsanwaltschaft Aachen anhängig. Aufgrund der laufenden Ermittlungen und um den Ermittlungserfolg nicht zu gefährden, kann die Alemannia derzeit keine weitergehende Stellungnahme abgeben.

Darüber hinaus liegen der Alemannia keine Informationen darüber vor, dass in der Vergangenheit ein Jugendtrainer beleidigt oder unter Druck gesetzt wurde. Eine angebliche E-Mail eines Verantwortlichen der Alemannia an Herrn Heinen hat es nicht gegeben.

Bei der am Montagabend von Herrn Heinen gegenüber unserem Sportdirektor Alexander Klitzpera begangenen Körperverletzung waren zahlreiche Zeugen zugegen, deren Aussagen polizeilich aufgenommen wurden. Sämtliche Zeugen haben gegenüber der Polizei bestätigt, dass Herr Heinen im Rahmen der Trainersitzung zunächst ein untragbares Verhalten an den Tag gelegt hatte, bevor es später zu dem tätlichen Angriff auf Herrn Klitzpera kam. In dem dazwischen liegenden Zeitraum war Herr Heinen – in einem Gespräch zwischen Herrn Klitzpera und Herrn Dr. Kaß separat in einem Büro – aufgrund der Vorkommnisse in der Trainersitzung von Herrn Dr. Kaß freigestellt worden. Eine fristlose Kündigung erfolgte dann erst aufgrund des tätlichen Angriffs auf Herrn Klitzpera. Äußerungen seitens des Herrn Klitzpera, Herr Heinen sei ein „Störenfried“ oder „kleiner, dreckiger Belgier“, hat es weder an diesem noch an einem anderen Tag gegeben. Der von Herrn Heinen behauptete Tathergang kann von keinem der Zeugen bestätigt werden.

Herr Heinen hat seinen Lohn in einigen Monaten nicht pünktlich erhalten, weil er die für die Abrechnung und Buchhaltung erforderlichen Stundenzettel nicht oder nicht vollständig abgegeben hatte. Darauf wurde er jeweils hingewiesen und um Korrektur gebeten, damit ihm sein Lohn ausgezahlt werden konnte. Arbeitsstunden, die mit dem Verein abgestimmt sind, werden selbstverständlich grundsätzlich vollumfänglich vergütet. Herr Heinen wurde von Seiten der Alemannia zu keinem Zeitpunkt angewiesen, Stundenzettel zu manipulieren.

Die von Herrn Heinen und seinem Umfeld erhobenen Vorwürfe sind offenkundig unhaltbar und dienen ersichtlich persönlichen Interessen. Es ist bedauerlich, dass es regelmäßig Personen im Umfeld der Alemannia gibt, die dem Verein und den Verantwortlichen Schaden zufügen wollen. Das gemeinsame Interesse aller Mitglieder, Sponsoren, Fans und Mitarbeiter ist der sportliche Erfolg der Alemannia. Wir hoffen, dass dieser baldmöglichst wieder in den Fokus der medialen Berichtserstattung rückt.“
//

Das könnte Sie interessieren:

Rot-Weiss Essen: Dennis Grote ist neuer Mannschaftskapitän

34-jähriger Routinier wird Nachfolger von Marco Kehl-Gomez.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.