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SV Werder Bremen bleibt Leverkusens „Angstgegner“

Sechste DFB-Pokal-Niederlage gegen die Norddeutschen.

Auch im sechsten Anlauf schaffte es der Bundesligist Bayer 04 Leverkusen nicht, den SV Werder Bremen im DFB-Pokal zu besiegen. Diesmal kassierten die Rheinländer im Viertelfinale eine 1:3 (1:2)-Heimpleite. Alle bisherigen Duelle im nationalen Pokalwettbewerb gingen damit an die Grün-Weißen.

Bei der ersten Auflage im Dezember 1976 hatte Bayer 04 noch als Zweitligist im Bremer Weserstadion 0:3 verloren. Im Mai 1989 besiegelte ein Treffer von Dieter Eilts kurz vor Schluss Bremens 2:1-Sieg im Halbfinale im Ulrich Haberland-Stadion. Im August 1996 behauptete sich Bremen 6:4 nach Elfmeterschießen und im September 2004 3:2. Die schmerzlichste Niederlage setzte es für die Leverkusener aber am 30. Mai 2009 im Finale in Berlin (0:1), das Weltmeister Mesut Özil (jetzt Arsenal London/England) mit seinem Tor für den SV Werder entschied.

„Wir haben nach unserer 1:0-Führung viel zu behäbig agiert. Das Aufbäumen in Unterzahl fiel dann schwer“, analysierte Leverkusens Sportdiektor Rudi Völler (Foto), der früher selbst lange Zeit für den SV Werder gespielt hatte, nach dem erneuten Pokal-Aus. Auch Bayer-Mittelfeldspieler Kevin Kampl ärgerte sich: „Diese Führung hätten wir nicht so leichtfertig verspielen dürfen. Es ist unglaublich schade, weil wir unbedingt das Finale erreichen wollten. In der ersten Halbzeit haben wir es vergeigt.“

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