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Einmalig! Mario Basler als Landesliga-Torwart

Ex-Nationalspieler stand bei seinem Ex-Klub TuS Rüssingen im Tor.

Die Zuschauer beim Landesliga-Spiel in Rheinland-Pfalz zwischen der SG Hüffelsheim und der TuS Rüssingen (2:1) trauten ihren Augen kaum. Niemand anderes als Ex-Nationalspieler Mario Basler (Foto) hütete das Tor der Gäste in der 7. Liga. Der 47-Jährige, während seiner aktiven Laufbahn als torgefährlicher Mittelfeldspieler unter anderem für Hertha BSC, Rot-Weiss Essen, den SV Werder Bremen, den 1. FC Kaiserslautern und den FC Bayern München am Ball, hatte seine Karriere vor einigen Jahren in Rüssingen ausklingen lassen. Nun feierte „Super-Mario“, der 262 Bundesliga-Spiele auf dem Buckel hat, ein überraschendes Comeback.

FUSSBALL.DE: Wie haben Sie Ihren Ausflug zwischen die Pfosten überstanden, Herr Basler? Mario Basler: Die Knochen tun auch jetzt noch, einige Tage danach, weh. Runter, aufstehen, wieder runter. Das geht schon an die Substanz – zumal ich es nicht gewohnt bin.

FUSSBALL.DE: Wie kam es zu Ihrem überraschenden Comeback? Basler: Mit TuS-Trainer Ako Yalcin bin ich seit Jahren befreundet. Am vergangenen Wochenende war ich zufällig in der Pfalz, weil mein Sohn Geburtstag hatte. Ein Torhüter war gesperrt, einer aus familiären Gründen verhindert und die zweite Mannschaft hatte schon gespielt. Als Ako mich gefragt hat, ob ich einspringen könne, habe ich gesagt, dass ich jede Position spielen kann. Der Verein hat Handschuhe und Klamotten besorgt und dann stand ich im Tor.

FUSSBALL.DE: Hand aufs Herz: Waren die Gegentreffer haltbar? Basler: Beide waren unhaltbar. Das erste Tor fiel durch einen verdeckten Distanzschuss aus 16 Metern, der knapp neben dem Pfosten einschlug. Beim zweiten Treffer liefen bei einem Konter zwei Gegenspieler auf mich zu. Auch da war nichts zu machen.

Das ganze Interview mit Mario Basler lesen Sie auf FUSSBALL.DE

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