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Alemannia gewinnt vor 10.580 Fans bei RWE

Ausgerechnet Ex-Essener Propheter trifft – Heimann gibt Comeback.
Sportlich sorgt der finanziell stark angeschlagene Traditionsverein Alemannia Aachen in der Regionalliga West weiter für positive Schlagzeilen. Die Mannschaft von Trainer Fuat Kilic gewann im Rahmen des 26. Spieltages die erste Partie nach dem eingereichten Insolvenzantrag und dem Neun-Punkte-Abzug durch den Verband bei Rot-Weiss Essen 2:1 (0:0), holte damit aus den vergangenen vier Partien zehn von zwölf möglichen Zählern.

Vor 10.580 Zuschauern an der Hafenstraße konnte zwar RWE-Kapitän Benjamin Baier (55.) die Aachener 1:0-Führung durch Philipp Gödde (51.) nur wenige Minuten später mit einem sehenswerten Schlenzer ausgleichen. In der Schlussphase verwandelte jedoch ausgerechnet der frühere Essener Abwehrspieler Jerome Propheter (88.) an seiner früheren Wirkungsstätte einen Foulelfmeter zum Aachener Siegtreffer.

Für die Rot-Weissen, bei denen erstmals nach langer Verletzungspause wieder der etatmäßige Stammtorhüter Niclas Heimann (Foto) zwischen den Pfosten stand, war es die erste Niederlage nach fünf Ligaspielen (ein Sieg, vier Remis) und dem Erreichen des Niederrheinpokal-Endspiels durch ein 3:2 beim Wuppertaler SV. Im eigenen Stadion ging das Team von RWE-Trainer Sven Demandt erstmals seit dem 7. Spieltag (0:1 gegen den SV Rödinghausen am 2. September 2016) wieder leer aus.

„Nach dem schweren Pokalspiel in Wuppertal hat die Mannschaft Charakter gezeigt und ist vor allem in der zweiten Halbzeit körperlich an ihre Grenzen gegangen. Nur das Ergebnis hat nicht gestimmt“, war Demandt trotz des Rückschlags nicht zufrieden. „Es war ein Spiel auf hohem Niveau, das wir nicht unverdient durch einen berechtigten Strafstoß gewonnen haben“, meinte Alemannia-Trainer Kilic.

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