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Borussia Dortmund verzichtet auf 40.000 Euro

BVB unterstützt damit Regionalliga Südwest-Absteiger Eintracht Trier.
Bundesligist Borussia Dortmund hat dem ehemaligen Zweitligisten SV Eintracht Trier einen unverhofften Geldsegen beschert. Mit fast 40.000 Euro unterstützte der BVB den Absteiger aus der Regionalliga Südwest nach dem Erstrunden-Duell im DFB-Pokal (3:0 für Dortmund) im August 2016. „40.000 Euro sind für uns eine ganze Menge Geld“, sagt Eintracht-Vorstand Harry Thiele. „Dass wir die Summe jetzt quasi zusätzlich bekommen haben, hat uns bei der Finanzierung der Saison sehr geholfen.“

Die finanzielle Unterstützung der Trierer, die in der kommenden Spielzeit in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar an den Start gehen werden, durch die Borussia erfolgte in zwei Schritten. Zunächst hatte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (Foto) zugesagt, die 11.000 Euro teuren Generatoren zu bezahlen, die für den Einsatz von elektrischen Werbebanden beim Pokalspiel, das live in der ARD übertragen wurde, notwendig geworden waren.

Später verzichtete der aktuelle DFB-Pokalsieger zusätzlich noch auf eine ausstehende Forderung in Höhe von 28.000 Euro, die den Dortmundern aus dem Ticketverkauf zugestanden hätte. Harry Thiele betont: „Mit Blick auf unsere durchaus angespannte finanzielle Situation war die Unterstützung des BVB eine große Hilfe. Das ist nicht selbstverständlich.“

Der persönliche Kontakt der Eintracht-Verantwortlichen zu „Aki“ Watzke (Foto) war über die rheinland-pfälzische CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner zu Stande gekommen. „Auch bei Frau Klöckner möchten wir uns als Verein ganz herzlich bedanken. Sie hat ihre guten Kontakte genutzt, um uns schnell und wirkungsvoll zu unterstützen“, sagt Thiele.

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