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Galopp Mülheim: Am 8. Januar nächste Verhandlungsrunde

Neuer Rennclub muss bis dahin Unterlagen für Wirtschaftsplan nachreichen.


Am Montag, 8. Januar, wird sich das Präsidium des neugegründeten Galopprennvereins „Rennclub Mülheim an der Ruhr“ erneut mit Vertretern der Stadt Mülheim treffen, um über die geplante Übernahme des Rennbetriebs auf der Galopprennbahn am Raffelberg ab der Saison 2018 zu beraten. Das ist das Ergebnis eines ersten Treffens der Galopper-Funktionäre mit Vertretern der Stadt am Montag. Ziel bleibt es, möglichst bis zum 1. Februar eine Einigung zu erzielen und sämtliche Voraussetzungen für den geplanten Neuanfang zu schaffen (MSPW berichtete).

Für den neuen Rennclub nahm die komplette Vereinsführung mit Präsident Karl-Dieter Ellberbracke (Mitinhaber Gestüt Auenquelle, Rödinghausen) sowie den Vizepräsidenten Dr. Michael Bergmann (Düsseldorf, Ressort Recht), Hans Bierkämper (Dortmund, Anlage), Günther Gudert (Essen-Kettwig, Sport und Organisation), Werner Krüger (Berlin, Investitionen) und Ulrich Zerrath (Münster/Recklinghausen, Finanzen) an dem Gespräch teil. Das Galopper-Direktorium war durch Peter Michael Endres (Duisburg), ebenfalls Mitinhaber des Gestüts Auenquelle und gleichzeitig Präsident des Düsseldorfer Galopprennvereins, in Mülheim vertreten. Für die Stadt, Eigentümerin des Rennbahngeländes, war unter anderem Kämmerer Frank Mendack vor Ort.

Bis zum erneuten Treffen nach der Weihnachtspause muss der neue Rennclub noch einige Unterlagen mit belastbaren Zahlen für seinen zukünftigen Wirtschaftsplan nachreichen, testiert von einem Wirtschaftsprüfer. Außerdem sollte bis dahin auch das Gutachten des Mülheimer Bauordnungsamtes vorliegen, welche Summe investiert werden muss, um den Sanierungsbedarf auf der Rennbahn zu erfüllen. Ebenfalls noch nicht geklärt ist, wie das Darlehen des „alten“ Rennvereins, der im November einen Insolvenzantrag gestellt hatte, bei seinem Hauptgläubiger Sparkasse in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro abgelöst werden soll. Das Problem: Wenn die Sparkasse durch die Insolvenz des bisherigen Rennvereins auf dieser Summe „sitzenbleibt“, dann müsste die Stadt einspringen. Der neue Rennclub ist an einer einvernehmlichen Regelung interessiert.

Rennclub-Präsident Karl-Dieter Ellerbracke: „Es bleibt noch viel Arbeit. Aber wir sind nach wie vor zuversichtlich, den Renn- und Trainingsbetrieb in Mülheim dauerhaft fortführen zu können.“

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