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RWE-Trainer Apfeld: „Wollen ersten Matchball nutzen“

U 19 kann mit Derbysieg gegen ETB SW Essen vorzeitig aufsteigen.


Ein Sieg, drei Punkte oder auch 90 Minuten: Viel mehr trennt die U 19 von Rot-Weiss Essen in der A-Junioren-Niederrheinliga nicht mehr von Meisterschaft und der Rückkehr in die Staffel West der A-Junioren Bundesliga. Den finalen Schritt will die Mannschaft von RWE-Trainer Damian Apfeld (Foto) schon am Samstag (ab 13.30 Uhr, Seumannstr.) im Stadtderby gegen den ETB Schwarz-Weiß Essen machen. Bei einem Dreier wären die Rot-Weissen zwei Spieltage vor Saisonende uneinholbar vor dem Wuppertaler SV platziert – unabhängig davon, was der WSV am Sonntag (ab 11 Uhr) gegen den VfR Fischeln macht.

Zwar würde der Vorsprung bei einem Sieg von RWE und Wuppertal noch immer sechs Punkte betragen. In der A-Junioren Niederrheinliga zählt aber, anders als etwa in der Bundesliga, zunächst der direkte Vergleich, den die Apfeld-Elf (0:0 und 2:1) für sich entschieden hat.

„Wenn man aus der höchsten Spielklasse absteigt, dann will man so schnell wie möglich wieder zurück“, erinnert sich Damian Apfeld an die Ausgangssituation zu Saisonbeginn. „Nun, da wir die Möglichkeit haben, den Aufstieg vorzeitig zu schaffen, wollen wir den ersten Matchball auch nutzen. Für uns ist das Spiel gegen den ETB ein kleines Endspiel.“

Dass der Aufstieg ausgerechnet gegen den Stadtrivalen in trockene Tücher gebracht werden kann, spielt für den 32-Jährigen nicht die ganz große Rolle. „Es gibt eine gewisse Brisanz. Wir schauen aber nicht so sehr auf den Gegner. Für uns ist es wichtiger, dass wir ein Heimspiel haben. Ein Aufstieg zu Hause und vor den eigenen Fans ist ganz klar schöner als auswärts.“

Die Bedeutung eines Aufstiegs in die A-Junioren Bundesliga liegt für Apfeld auf der Hand. „Als Verein mit einem Nachwuchsleistungszentrum wäre die A-Junioren Bundesliga die optimale Bühne, um die Spieler weiterzuentwickeln. Die Jungs würden sich dort wieder jede Woche mit den besten U19-Teams messen. Das wäre Werbung für den Verein und würde es erleichtern, vielversprechende Spieler aus Essen und der Umgebung zu verpflichten und halten zu können.“

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