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Galopp Köln-Weidenpesch: Fegt Windstoß zur Titelverteidigung?

56. Preis von Europa ist am Sonntag mit 155.000 Euro dotiert.
Der mit 155.000 Euro dotierte 56. Preis von Europa, der am Sonntag auf der Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch (insgesamt neun Rennen, erster Start um 13.45 Uhr) entschieden wird, ist der Saisonhöhepunkt im Turfkalender der Domstadt. Dieses Kölner Traditionsrennen über 2.400 Meter wird bereits seit 1963 ausgetragen.

Vor einem Jahr gewann der damals dreijährige Derby-Sieger Windstoß (Foto) aus dem Quartier von Trainer Markus Klug (Köln-Heumar) den sportlichen Hochkaräter überlegen mit vier Längen Vorsprung. Windstoß ist auch in diesem Jahr wieder einer der Favoriten. Der Hengst in den Farben des Gestüts Röttgen gehört zu den Publikumslieblingen auf der Kölner Rennbahn und könnte mit dem niederländischen Spitzenjockey Adrie de Vries seinen Titel verteidigen.

Sein stärkster Konkurrent im Feld der insgesamt acht Teilnehmer kommt aus dem Trainingsstall von Andreas Wöhler (Gütersloh) und heißt Torcedor. Für Australian Bloodstock und mit dem englischen Klasse-Jockey Jamie Spencer als Reiter wurde er am Mittwoch nachgenannt. Der Extrem-Steher soll in Köln für einen möglichen Start im Melbourne Cup im November vorbereitet werden und ist nach Aussage von Markus Klug das zu schlagende Pferd in diesem Rennen.

Mit dem Engländer Oisin Murphy kommt ein weiterer internationaler Spitzenjockey nach Köln, der in diesem Jahr bereits hochkarätige Siege in England, Mailand, Baden-Baden und München feiern konnte. Murphy hat das Vertrauen von Trainerin Sarah Steinberg (München) und Besitzer Stall Salzburg bekommen und reitet mit Night Music die einzige Stute im Feld.

Sehr erfreulich war für den Veranstalter auch die Nachnennung von Trainer Peter Schiergen (Köln) für Besitzer Klaus Hofmann (Stall Lucky Owner): Walsingham, der auf der Kölner Bahn in diesem Jahr Vierter im Gerling-Preis war, wurde noch für den Preis von Europa nachgenannt und bekommt eine weitere Chance auf seinen ersten Sieg in einem „Formel 1-Rennen“ mit Jockey Andrasch Starke (Langenfeld) im Sattel. Acht Pferde umfasst das Feld für das bedeutendste Rennen im Weidenpescher Park.

Insgesamt neuen Rennen stehen am größten Renntag des Jahres auf dem abwechslungsreichen Programm. Darunter ist auch ein international besetztes Listenrennen für Stuten über 1.850 Meter und zwei Rennen mit Viererwette mit jeweils 10.000 Euro bzw. 15.000 Euro Garantieauszahlung.

Wett-Check erstmals am Sonntag mit Timo Horn, Eckhard Sauren und Guido Göbel

Eine umfassende Analyse des Renntages erwartet die Zuschauer am Sonntag zum größten Renntag des Jahres auf der Kölner Bahn. Vor dem ersten Rennen trifft eine Experten-Runde mit FC-Torhüter und Rennsport-Fan Timo Horn, Renn-Vereins Präsident Eckhard Sauren und Guido Göbel von der „Sport-Welt“ zusammen und analysiert die Rennen des Tages verständlich und angereichert mit wertvollen Informationen für das Publikum. Beginn des Wett-Checks ist um 13.00 Uhr im Führring.

Bereits am Samstag findet auf der Bahn in Weidenpesch ebenfalls eine Rennveranstaltung statt. Der erste von sieben Starts erfolgt bereits um 13 Uhr.

Foto-Quelle: Klaus-Jörg Tuchel/Kölner Rennverein

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