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Bunjaku: „Bei Viktoria kann Großes entstehen“

Ex-Nationalspieler der Schweiz seit Anfang September in der Regionalliga West.
Mit dem ehemaligen Bundesligaprofi Albert Bunjaku (Foto/links, gemeinsam mit Teammanager Marcus Steegmann) verpflichtete Regionalliga West-Spitzenreiter FC Viktoria Köln Anfang September noch einen prominenten Zugang. Der 34-jährige Torjäger, der während seiner bisherigen Laufbahn unter anderen 48-mal für den 1. FC Nürnberg im Oberhaus des deutschen Fußballs am Ball war und für die Nationalmannschaften der Schweiz und des Kosovo auflief, soll den Domstädtern dabei helfen, das seit einigen Jahren verfolgte Ziel zu realisieren: Der Aufstieg in die 3. Liga wird erneut angepeilt. Zusätzlicher Anreiz: In dieser Saison steigt der West-Meister direkt auf.

Im Interview mit FUSSBALL.DE spricht Albert Bunjaku, der bei seinen ersten drei Partien für die Viktoria jeweils zu Kurzeinsätzen gekommen war (zuletzt beim 1:1 in Wuppertal), über die Gründe für den Abschied von seinem Ex-Klub FC Erzgebirge Aue, seinen Schritt in die 4. Liga, die langwierige Verletzung von Kapitän Mike Wunderlich und seinen Fitnesszustand.

FUSSBALL.DE: Sie spielten in der 1. und 2. Bundesliga, waren Nationalspieler des Kosovo und der Schweiz, kickten zuletzt für den Zweitligisten FC Erzgebirge Aue. Warum sind Sie bei Viktoria Köln in die Regionalliga West gelandet, Herr Bunjaku?

Albert Bunjaku: In Aue hat es sportlich nicht mehr gepasst. Ich habe zwar eine gute Vorbereitung gespielt und viele Tore erzielt. Aber es wurde klar, dass der Verein dennoch nicht mehr auf mich setzen würde. Also entschloss ich mich dazu, mir einen neuen Klub zu suchen. Ich hatte zunächst Anfragen aus der 3. Liga in Deutschland und aus der 2. Liga in der Schweiz, die mich aber nicht überzeugt haben. Dann nahm Viktoria Köln mit mir Kontakt auf. Die Gespräche waren klasse und die großen Ziele der Viktoria haben mir gefallen. Der Verein will so schnell wie möglich den Aufstieg in die 3. Liga realisieren. Ich habe sofort gemerkt, dass bei diesem Klub etwas Großes entstehen kann und ich wollte in meinem Alter noch einmal bei einem solchen Projekt mitwirken.

FUSSBALL.DE: Spielte auch die langwierige Sprunggelenkverletzung von Kapitän und Leistungsträger Mike Wunderlich, der wohl erst 2019 wieder spielen kann, bei Ihrer Verpflichtung eine Rolle?

Bunjaku: Es wurde unabhängig von Mikes Verletzung noch ein neuer Stürmer gesucht, nachdem sich Zugang Nicolas Hebisch bereits während der Vorbereitung einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Klar ist aber auch, dass Mike ein sehr guter Fußballer ist, der uns enorm fehlt. Mit seiner Qualität und seiner Autorität ist er ein absoluter Führungsspieler, der für die Viktoria sehr wichtig ist. Aktuell unterstützt er uns als Motivator von außen. Sobald er wieder fit ist, wird er wieder angreifen und den Konkurrenzkampf in der Offensive anheizen.

FUSSBALL.DE: Seit rund zwei Wochen sind Sie nun in Köln. Wie ist Ihr erster Eindruck von der Stadt?

Bunjaku: Köln ist eine überragende Stadt, die für Freizeitaktivitäten viele Möglichkeiten bietet. Gemeinsam mit meiner Familie habe ich bereits ein Haus gefunden. Noch bin ich alleine in Köln. Meine Frau Arijeta kommt aber mit unserem zehnjährigen Sohn Dion und unserer fünfjährigen Tochter Elina in Kürze nach. Ich bin guter Dinge, dass wir uns schnell heimisch fühlen werden.

FUSSBALL.DE: Wie gut kennen Sie die Regionalliga West bereits?

Bunjaku: Um ehrlich zu sein: Vor meinem Wechsel hatte ich mich mit der Liga kaum auseinandergesetzt. Aber von Tag zu Tag lerne ich sie ein wenig besser kennen. Ich weiß, dass wir in jedem Spiel der Favorit sind. Wenn wir konstant unsere Top-Leistung abrufen, kann uns in der Regionalliga West keiner stoppen.

Das komplette Interview mit Albert Bunjaku finden Sie auf FUSSBALL.DE.

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