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ManCity-Star Leroy Sané lobt Ex-Klub Schalke 04

Gelsenkirchener Eigengewächs leitet nach Einwechslung Wende ein.
Nach dem hart erkämpften 3:2 (1:2) im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League bei seinem Ex-Klub FC Schalke 04 zeigte sich Flügelstürmer Leroy Sané (Foto), Flügelstürmer des englischen Spitzenklubs Manchester City, erleichtert. „Es war ein schwieriges Spiel mit einem guten Ende für uns“, schrieb der 23-jährige deutsche Nationalspieler, der in der Nachwuchsabteilung der Gelsenkirchener („Knappenschmiede“) ausgebildet worden war, auf Twitter.

Gleichzeitig lobte Sané, der erst während der zweiten Halbzeit eingewechselt worden war und dann mit einem sehenswerten Freistoß-Treffer aus rund 25 Metern zum 2:2 die Wende eingeleitet hatte, den Gegner, der die „Citizens“ überraschend in Bedrängnis gebracht hatte und durch zwei Elfmeter-Tore von Nabil Bentaleb sogar 2:1 in Führung gegangen war: „Respekt an die Schalker und ihre Fans. Es war überwältigend, hierher zurückzukommen.“

Weitere Stimmen von der Schalker Homepage:

S04-Cheftrainer Domenico Tedesco: „Natürlich sind wir sehr enttäuscht. Wenn man bis kurz vor Schluss 2:1 führt, hofft man natürlich auf ein anderes Ergebnis. Der Spielverlauf lief größtenteils zu unseren Gunsten. Das hatten wir bislang sehr selten in dieser Saison. Zwei Elfmeter, dazu die Gelb-Rote Karte. Mir hat es richtig Spaß gemacht, die Mannschaft zu coachen. Unsere Fans waren voll da, wir haben es auf dem Platz gut gemacht. Die Mannschaft hat eine gute Balance gefunden. Die Jungs haben Gas gegeben. Wir haben die Zweikämpfe gewonnen, uns dadurch Selbstvertrauen geholt und den Ball nicht sofort wieder verloren. Die Ballgewinne, die wir hatten, haben wir allerdings nicht immer gut in Kontersituationen ummünzen können. Wir müssen in den kommenden Wochen einfach cleverer sein. Manche Ballverluste von uns waren zu fahrlässig. Es ist wichtig, dass wir daraus lernen.“

Pep Guardiola (Teammanager Manchester City): „Wir haben sehr gut angefangen, dabei unsere Qualität auf den Platz gebracht. Schon vor dem 1:0 hätten wir einen Treffer erzielen können. Die Qualität von Schalke besteht darin, dass sie nicht viele Möglichkeiten brauchen, um ein Tor zu erzielen. Das haben wir heute gesehen. Der Blick auf die Statistik zeigt, dass wir deutlich mehr Torschüsse abgegeben haben. Allerdings haben wir nicht 90 Minuten lang das gezeigt, was in uns steckt. Wir werden nicht die letzte Phase des Wettbewerbs erreichen, wenn wir uns nicht verbessern. Leroy Sanés Freistoß zum 2:2 war unglaublich. Er trainiert diese Situationen sehr häufig. Unterm Strich ist das 3:2 ein sehr gutes Ergebnis. Noch stehen wir allerdings nicht im Viertelfinale. Aber wir haben sehr gute Chancen. Die Gelb-Rote Karte gegen Nicolas Otamendi kann man geben. Und auch beide Elfmeter waren berechtigt. An dieser Stelle möchte ich auch sagen, dass ich ein großer Fan des Videobeweises bin.“

S04-Profi Weston McKennie: „Wir haben gezeigt, dass wir eine Mannschaft sind, die auch gegen Teams wie Manchester City mithalten kann. Wir hatten gute Ballbesitzphasen, haben uns Chancen erarbeitet und sind mit Herz aufgetreten. Dieses Spiel müssen wir eigentlich gewinnen oder zumindest unentschieden spielen. Jede Niederlage ist ärgerlich, aber wenn man in Überzahl mit 2:1 in Führung liegt, ist das umso bitterer. Wir müssen aber jetzt den Kopf oben halten, nach vorne schauen und dann hoffentlich drei Punkte in Mainz holen und dann in Manchester noch mal alles versuchen.“

Quelle: FC Schalke 04

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