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Wuppertaler SV: Ex-Profi Pascal Bieler in dreifacher Mission

Neuer WSV-Cheftrainer betreut auch U 19 weiter und strebt A-Lizenz an.
Freud und Leid liegen in diesen Tagen für den West-Regionalligisten Wuppertaler SV eng beieinander. Nachdem der ehemalige Bundesligist durch ein 3:1 gegen den Oberligisten 1. FC Monheim in das Endspiel um den Niederrheinpokal gegen den Drittligisten KFC Uerdingen 05 (Samstag, 25. Mai, Uhrzeit und Ort noch offen) eingezogen war und damit weiter vom DFB-Pokal träumen darf, war der WSV in der Liga beim 0:3 gegen den abstiegsbedrohten SC Wiedenbrück nahezu chancenlos.

„Wir haben das vermissen lassen, was uns in den Wochen zuvor ausgezeichnet hatte“, so Trainer Pascal Bieler (Foto), der die Mannschaft seit dem überraschenden Abschied von Trainer Adrian Alipour betreut, im Gespräch mit dem Fachmagazin kicker und MSPW. „Vor allem in den ersten Minuten waren wir nicht auf dem Platz. Die Handlungsschnelligkeit und die Zweikampfstärke haben gefehlt.“

Zu hoch hängen will der ehemalige Bundesliga-Profi des 1. FC Nürnberg und von Hertha BSC die Niederlage aber nicht: „Hinter uns liegen intensive Partien, in denen wir bis an das Maximum gegangen sind. Da kann so ein Spiel gegen Wiedenbrück schon einmal passieren. Wichtig ist jetzt allerdings, dass wir die richtigen Schlüsse aus der Niederlage ziehen und schon im kommenden Auswärtsspiel bei der U 23 von Fortuna Düsseldorf eine Reaktion zeigen. Es ist nicht so, dass wir uns bei sieben Punkten Vorsprung auf die Gefahrenzone zurücklehnen könnten.“ Mindestens einen Sieg benötigen die Bergischen noch.

Zeit zum Ausruhen bleibt auch für Pascal Bieler nicht. Der vorherige Co-Trainer betreut auch weiterhin die U 19, die als Tabellenführer der Niederrheinliga beste Chancen auf den Aufstieg in die Staffel West der A-Junioren-Bundesliga besitzt, und absolviert aktuell auch noch den Lehrgang zur A-Lizenz, der voraussichtlich im Mai abgeschlossen sein wird. „Das sind sehr spannende Wochen, die wir als Team bislang sehr gut gemeistert haben. Sowohl bei der ersten Mannschaft, als auch bei der U 19 kann ich mich auf meine Co-Trainer verlassen“, sagt Pascal Bieler.

Ob der ehemalige U 21-Nationalspieler auch über die Saison hinaus Cheftrainer beim Wuppertaler SV bleibt, ist nicht zuletzt auch wegen der wirtschaftlichen Situation des Traditionsvereins noch offen. Vorstandssprecher Alexander Eichner schloss auf der Jahreshauptversammlung eine erneute Insolvenz zumindest nicht aus. „Die Verantwortlichen werden schon eine Lösung finden. Als Mannschaft wollen wir den Verein, etwa durch den Einzug in den DFB-Pokal, bestmöglich unterstützen“, so Bieler.

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