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Tönisvorst: 89-Jähriger mit Kurzeinsatz in der Kreisliga A

Leo Pixken hat Eintrag in Geschichtsbüchern des Amateurfußballs sicher.


Das hätte sich Leo Pixken (Foto), treuer „Edel-Fan“ des SV Vorst aus der A-Kreisliga Kempen-Krefeld, nicht träumen lassen. Der 89-Jährige, der als Zuschauer nach wie vor kein Spiel und kaum ein Training der Mannschaft aus Tönisvorst verpasst, hat dank einer besonderen Aktion seines Vereins einen Eintrag in den Geschichtsbüchern des Amateurfußball sicher.

Zum Saisonabschluss gegen den OSV Meerbusch (2:1) war er beim Spitzenreiter und künftigen Bezirksligisten aus Tönisvorst plötzlich mittendrin statt nur dabei. Leo Pixken, der noch einen alten Spielerpass besitzt, gehörte – als Dankeschön für seine jahrzehntelange Unterstützung – offiziell der Aufstiegsmannschaft an, lief mit dem Team auf und führte auch den Anstoß aus, ehe er nur wenige Sekunden später ausgewechselt wurde. Im FUSSBALL.DE-Interview mit MSPW-Redakteur Peter Haidinger spricht er über diesen außergewöhnlichen Moment.

FUSSBALL.DE: Mit 89 Jahren dürften Sie jetzt der älteste aktive Fußballer in der A-Kreisliga sein. Wie kam es dazu, dass Sie für den SV Vorst aufliefen, Herr Pixken?
Leo Pixken:
Unser Trainer Marcel Fischbach hatte mich kurz vor dem Spiel angesprochen. Ich hatte noch einen alten Spielerpass und für mich wurde sogar eigens eine Spielberechtigung beantragt. Ich bin mit der Mannschaft aufgelaufen und habe den Anstoß durchgeführt. Danach wurde ich sofort ausgewechselt.

Wie überrascht waren Sie von der Aktion?
Pixken:
Ich bin bei jedem Spiel dabei und hatte im Vorfeld schon etwas „läuten“ gehört. Irgendetwas war geplant. Mehr wusste ich aber nicht.

Weshalb sind Sie dem Verein so sehr verbunden?
Pixken:
Ich wurde in Duisburg-Ruhrort geboren, lebe aber schon seit meinem sechsten Lebensjahr in Vorst. Ich bin seit 70 Jahren Mitglied im Verein, war Kassierer und habe alle Höhen und Tiefen des Klubs miterlebt. Meine Wohnung ist nur etwa einen Kilometer vom Sportplatz entfernt, so dass ich auch fast bei jedem Training dabei sein kann.

Das komplette Interview lesen Sie auf FUSSBALL.DE.

Foto-Quelle: privat/SV Vorst

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