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WSV: Viel Arbeit für Neu-Trainer Andreas Zimmermann

49-Jähriger will in Wuppertal junge Spieler weiterentwickeln.
In der Hinserie der Saison 2001/2002 kickten Karsten Hutwelker (47) und Andreas Zimmermann (49/Foto) zusammen für den damaligen Zweitligisten LR (heute Rot Weiss) Ahlen. Ab sofort gestalten Sportdirektor Hutwelker und der am Mittwoch vorgestellte neue Cheftrainer Zimmermann gemeinsam die sportliche Zukunft und den Neuaufbau beim Traditionsverein Wuppertaler SV in der Regionalliga West. Zimmermann unterschrieb einen Vertrag bis zum Ende der kommenden Saison (plus Option).

Der gebürtige Berliner und ehemalige Hertha-Kicker Zimmermann, der zuletzt die VSG Altglienicke aus dem östlichen Berliner Stadtteil Köpenick zum Klassenverbleib in der Regionalliga Nordost geführt hatte, ist schon seit seiner Ahlener Zeit im westfälischen Werl heimisch. Im Fußball-Westen war er unter anderem auch für Rot-Weiss Essen, den SC Paderborn 07 und den 1. FC Kleve am Ball, trainierte in der Regionalliga West von Juli 2014 bis August 2016 Rot-Weiß Oberhausen. Nach zwei durchaus erfolgreichen Spielzeiten (Plätze vier und fünf) musste Zimmermann nach vier Auftaktpleiten ohne eigenes Tor zu Beginn der Saison 2016/2017 seinen Hut nehmen, wurde vom aktuellen RWO-Trainer und Vereinslegende Mike Terranova abgelöst.

Schon in Oberhausen war es Zimmermann gewohnt, mit – im Vergleich zur Konkurrenz in der Spitzengruppe – recht bescheidenen wirtschaftlichen Möglichkeiten zu arbeiten und dennoch weit oben mitzumischen. Beim WSV, der nach den Finanzturbulenzen der abgelaufenen Saison den Gürtel noch enger schnellen muss und nach aktuellem Stand nur mit einem sechsstelligen Betrag im mittleren Bereich für die erste Mannschaft planen kann, dürfte noch mehr Improvisationstalent gefragt sein.

Für Andreas Zimmermann ist das kein Problem. „Man sieht in den Gesprächen, dass der WSV nach wie vor einen guten Namen hat und für viele Spieler interessant ist“, so der neue Trainer. „Wir werden eine relativ junge Mannschaft haben, wollen und werden Jungs entwickeln.“

Karsten Hutwelker geht davon aus, dass beim Trainingsstart am Montag „16 bis 18 Mann“ dabei sein werden. Etwa zwei Wochen später soll das Team möglichst mit etwa 21 Spielern weitgehend komplett sein. „Die Zusagen von sieben bis acht, teilweise hochwertigen Jungs liegen mir vor“, ließ der Sport-Chef durchblicken. Nicht mehr dabei werden Innenverteidiger Tjorben Uphoff (24) und Mittelfeldspieler Sascha Schünemann (27) sein, die trotz auslaufender Verträge gehalten werden sollten. „Ich bin bei ihnen bis an die Schmerzgrenze gegangen“, so Hutwelker. Doch das reichte offenbar nicht.

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