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Galopp: Murzabayev baut Führung im Jockey-Championat aus

Nach Doppelpack in Bad Harzburg jetzt drei Treffer vor Maxim Pecheur.
Was für ein dramatisches Finale: Gleich drei Pferde kämpften im See-Jagdrennen auf der Galopprennbahn in Bad Harzburg um den Sieg, der letztendlich durch Mimir nach Polen wanderte. Wutzelmann (Lukas Sloup) hatte der Prüfung zunächst den Stempel aufgedrückt. Zwischendurch übernahm auch Oliver Schnakenberg (Blender) auf Good Girl das Kommando, während Niclas Louven sich auf Mimir an dritter Position liegend in Lauerstellung lag. Am letzten Hindernis galoppierte das Trio in kurzen Abständen, wobei es zunächst nach einem Zweikampf zwischen Wutzelmann und Good Girl aussah. Doch das Duo hatte die Rechnung ohne den Gast aus dem polnischen Stall von Robert Swiatek gemacht. Mimir siegte nach einer feinen Kampfpartie zur Quote von 270:10 gegen Good Girl und Wutzelmann.

Neben dem See-Jagdrennen wurden acht Flachrennen gelaufen. Über die Sprintstrecke von 1.200 Metern ließ sich die von Anna Schleusner-Fruhriep (Marlow) betreute Its My Turn bei deren drittem Jahrestreffer nicht nehmen. Jockey Bauyrzhan Murzabayev (Foto/Gütersloh) ritt bereits seinen 52. Erfolg in dieser Saison und lag mit der am Toto mit 30:10 favorisierten Stute mit einer dreiviertel Länge vor Birthday Prince (Marc Timpelan/Magdeburg). Dritter wurde Bishapur (Fabian Xaver Weißmeier/Sonsbeck) .

Das erfolgreiche Team durfte dann auch bei einer Prüfung über 2.400 Meter zur Siegerehrung schreiten. Diesmal war es der sechsjährige The Tiger, der für Anna Schleusner-Fruhriep punktete, die auch in diesem Fall Bauyrzhan Murzabayev als Reiter verpflichtet hatte. Der gebürtige Kasache baute mit dem 53. Saisonsieg seine Führung im Jockey-Championat vor Maxim Pecheur (Lohmar) wieder auf drei Punkte aus.

Nach einem vollständigen Abriss der Achillessehne befindet sich der Iffezheimer Galopper-Trainer Gerald Geisler wieder auf dem Wege der Besserung und fand auch den Weg nach Bad Harzburg. Da war es gut, dass die vierjährige Wonderful Görl als 22:10-Favoritin ihrer Rolle gerecht wurde und unter Jozef Bojko (Gütersloh) gegen Bahama Moon (Miguel Lopez/Düsseldorf) mit einer halben Länge Vorsprung für beste Laune sorgte.

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