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Galopp Mülheim: Riesensensation im „Silbernen Band der Ruhr“

327:10-Außenseiter The Tiger gewinnt Steherprüfung über 4.000 Meter.
Mit einer Sensation endete am Samstag auf der Galopprennbahn in Mülheim/Ruhr das mit 25.000 Euro dotierte „Silberne Band der Ruhr“. Die Traditionsprüfung über die Steherdistanz von 4.000 Metern, die erstmals seit 2011 wieder am Raffelberg ausgetragen wurde, gewann vor 4.200 Zuschauern der von Besitzertrainerin Anna Schleusner-Fruhriep (Marlow-Dänschenburg) vorbereitete sechsjährige Wallach The Tiger mit Sibylle Vogt (Bexbach) im Sattel als 327:10-Außenseiter.

Zweiter wurde der fünfjährige Hengst Khan (51:10) aus dem Kölner Trainingsquartier von Henk Grewe mit Jockey Carlos Henrique vor der 28:10-Favoitin Nacida, die in Mülheim von Yasmin Almenräder trainiert wird, mit Maxim Pecheur (Lohmar).

Für einen Mülheimer „Heimsieg“ hatte zuvor der von „Altmeister“ Bruce Hellier am Raffelberg vorbereitete fünfjährige Wallach Bocelli in einem 5.500-Euro-Rennen über 1.400 Meter gesorgt. Geritten wurde Bocelli von André Best (Krefeld).

Einen imponierenden Sieg feierte der Mülheim Rennclub-Präsident Karl-Dieter Ellerbracke (gemeinsam mit Peter Michael Endres als Besitzer des Gestüts Auenquelle/Rödinghausen) gleich zu Beginn. Der zweijährige Hengst Adrian dominierte als 20:10-Favorit unter dem brasilianischen Jockey Carlos Henrique in einem Rennen über 2.000 Meter mit vier Längen Vorsprung. „Adrian ist ein sehr gutes Pferd für nächstes Jahr“, kommentierte der Kölner Trainer Henk Grewe, der in diesem Jahr nicht nur die Gesamtstatistik, sondern auch die Zweijährigen-Prüfungen beherrscht. Nach dem Mülheim-Solo dürfen Adrians Besitzer über den Winter vom Deutschen Derby 2020 träumen.

Ihren ersten Sieg im Sattel feierte Alessa-Xaveria Cornelius (Krefeld) wenige Tage vor ihrem 26. Geburtstag auf Nightdance Man in einer 2.000 Meter-Prüfung. Das Rennen für Arabische Vollblüter dominierte die 15:10-Favoritin Flying High (Maxim Pecheur/Lohmar). Zwei Volltreffer verzeichneten der Kölner Trainer Peter Schiergen und sein neuer französischer Stalljockey Lukas Delozier.

Beendet ist die Saison 2019 am Mülheimer Raffelberg noch nicht. Das Finale steigt am 2. Weihnachtsfeiertag (Donnerstag, 26. Dezember). Hier lässt der Rennclub Mülheim an der Ruhr wieder die Tradition der Weihnachtsrennen aufleben.

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