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Galopp Dortmund: Erster Sandbahn-Sieger heißt Alhammer

Vierjähriger Wallach gewinnt für Trainer von der Recke und Besitzer Wahler.
Der dreijährige Wallach Alhammer ist der erste Sieger der neuen Wintersaison 2019/2020, die am Sonntag auf der Galopprennbahn Dortmund-Wambel eröffnet wurde. Es war der erste Erfolg beim neunten Start für den Schützling von Trainer Christian von der Recke (auf dem Foto rechts) aus Weilerswirt. Der Siegreiter in dieser 1.800-Meter-Prüfung war Jozef Bojko (links), die Siegquote betrug 59:10.

Trainer von der Recke sattelte mit Scalero (37:10) auch den Sieger im letzten Rennen des Tages. Der vierjährige Wallach trägt wie Alhammer die Farben von Eugen-Andreas Wahler, dem Präsidenten des Hamburger Rennvereins. Im Sattel saß beim zweiten Volltreffer allerdings Miguel Lopez.

Guter Besuch auf der Bahn in Wambel

Mit insgesamt sechs Rennen startete Dortmund bei angenehmem Herbstwetter „erfolgreich in die neue Sandbahn-Saison“, wie Rennvereins-Präsident Andreas Tiedtke betonte. „Der Renntag war gut besucht, Wetter und Stimmung passten.“ Die Besucher sahen auch eine ziemliche Überraschung im Zweijährigen-Rennen über 1.800 Meter und einen eindrucksvollen Sieger.

Die Stute Tharyani war als heiße Favoritin an den Ablauf gekommen, schließlich hat ihr Trainer Henk Grewe (Köln) in diesem Jahr die Nachwuchsprüfungen dominiert. Doch diesmal reichte es nur zum vierten Rang. Es siegte überlegen Start-Ziel Red Postman aus dem Düsseldorfer Quartier von Ertürk Kurdu mit Nicol Polli zum Kurs von 172:10. Der Hengst des Stalles Anka machte schon im Führring einen bestechenden Eindruck und nach Aussage des Trainers darf man noch einiges von Red Postman erwarten.

Polli mit Doppelpack – Viererwette nicht getroffen

Polli steuerte auch den Sieger in einem Rennen über die Sprintdistanz von 1.200 Meter: Den in Belgien von Christel Lenaers trainierten Sea Ess Seas, der mit einer Siegquote von 121:10 ebenfalls zu den Außenseitern in dem Elferfeld zählte. Einen Favoritenerfolg gab es dagegen durch Purple Rose (17:10) mit Lilli-Marie Engels (Warendorf) im Sattel für Bohumil Nedorostek.

Als ziemlich knifflige Aufgabe erwies sich die Viererwette in einer Prüfung über 1.700 Meter. Es siegte die 113:10-Außenseiterin Saga Altais mit Liubov Grigorieva, vorbereitet von Besitzertrainerin Dr. Christine Paraknewitz-Kalla vor Frankli House, Wondergirl und Feroe d’Illiat. In dieser Reihenfolge hatte dies niemand auf dem Wettschein, so dass es an einem der nächsten Winterrenntage einen zusätzlichen Jackpot geben wird. Auf der Sandbahn in Wambel geht es am ersten Adventsonntag, 1. Dezember, weiter.

Foto-Quelle: Marc Rühl – DRV

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