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Galopp Dortmund: Erstmals Videoleinwand bei Sandbahnrennen

Am Sonntag gehen ab 11.25 Uhr sechs Rennen über die Bühne.
Das Angebot für Rennbahnbesucher und Aktive stetig zu verbessern – das hat sich der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke, auf die Fahnen geschrieben. Und so wird es am Sonntag auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel wieder eine Premiere geben: Erstmals steht bei Sandbahnrennen eine Videoleinwand am Geläuf, um die Rennen besser verfolgen zu können. Während der Grasbahnsaison ist das längst üblich, im Winter bisher nicht.

Sechs Rennen stehen ab 11.25 Uhr (erster Start) am Sonntag wieder auf dem Programm. Der Eintritt ist wie immer in der Wintersaison frei, auch für die beheizte Glastribüne. Höhepunkt für die Wetter ist der „Preis der Viererwette“ über 2.500 Meter. Hier wird die Viererwette mit einer Gewinnausschüttung von 10.000 Euro garantiert. Wer es daher als Einziger schafft, die ersten vier Pferde in der richtigen Reihenfolge zu tippen, gewinnt mindestens die volle Garantiesumme.

Bei 13 Startern im 4. Rennen (ca. 12.55 Uhr) wird das allerdings keine leichte Aufgabe. Das Höchstgewicht trägt die vierjährige Stute Arcadienne, trainiert von Marian Falk Weißmeier (Mülheim), die bislang nur in England gelaufen ist. Vize-Champion Maxim Pecheur (Lohmar) reitet. Konkurrenz kommt aus der eigenen Familie: Der siebenjährige Germanwings reist mit einem guten zweiten Platz in Mülheim (Mitte Januar, auf Rasen) an. Er wird von Regine Weißmeier (Sonsbeck) trainiert, Tochter und Schwester Esther Ruth Weißmeier reitet.

Bestätigt Akatino die Vorjahresform?

Im vorletzten Rennen des Tages (5. Rennen/ca. 13.25 Uhr) treten die Dreijährigen an: Über die 1.700-Meter-Strecke dürfte der von Karl Demme (Köln) betreute Akantino in die Favoritenrolle rutschen. Der Hengst hat bereits als Zweijähriger gute Leistungen gezeigt und sogar einmal gewonnen. Hauptgegner in dem Siebener-Feld könnte Sir Chancelot aus dem Quartier von Christian von der Recke (Weilerswist). Er zeigte schon beim Jahresdebut vor drei Wochen Form und dürfte sich weiter verbessern.

Den sportlichen Höhepunkt des Tages, ebenfalls über 2.500 Meter, gibt es wieder zum Abschluss (6.R ./ 13:55 Uhr). Hier messen sich acht Vollblüter, nahezu alles Formpferde. Als frischer Sieger tritt St. Stephens Green (Christian von der Recke) an, der auch mit Aufgewicht alle erste Chancen haben sollte. In diesem Jahr in Dortmund gewonnen haben aber auch Kenny (Marian Falk Weißmeier) und Mod (Lucien van der Meulen/Rijkevoort, NL). Irish Poseidon (Karl Demme) wiederum war zwei Mal Zweiter und scheint für den Sieg fällig. Ähnliches gilt für Kanonier (Bohumil Nedorostek/Hannover) und Gallardo (Michael Figge/München). Für Spannung ist gesorgt.

Foto-Quelle: Marc Rühl – DRV

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