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Galopp Köln-Weidenpesch: No Limit Credit gewinnt Schwarzgold-Rennen

Feiner Erfolg für dreijährige Stute von Trainer Andreas Suborics.


Zum Auftakt des Renntages auf der Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch, an dem insgesamt zwölf Prüfungen auf der Tageskarte standen, setzte sich am Sonntag die 25:10-Favoritin Palmita aus dem Trainingsquartier von Markus Klug (Köln-Heumar) gegen fünf weitere Konkurrenten durch.

Im sportlichen Mittelpunkt des Tages stand mit dem Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen ein Titel mit langer Tradition in Köln auf dem Programm. Die mit 27.500 dotierte Prüfung gewann die 75:10-Mitfavoritin No Limit Credit, vorbereitet von Andreas Suborics (Foto), vor Democracy (Trainer Peter Schiergen/Köln) und Vive en liberte (Trainerin Yasmin Almenräder/Mülheim).

No Limit Credit, die schon als Zweijährige mit ihren Erfolgen im Ferdinand Leisten-Memorial in Baden-Baden und im Dortmunder Auktionsrennen große Kasse gemacht hatte, steigerte mit dem dritten Erfolg beim siebten Start ihre Gewinnsumme mit den hier verdienten 16.000 Euro auf 166.200 Euro.

Schon früh etablierte sich No Limit Credit, die auch der Zucht des Gestüts Karlshof entstammt, im Vordertreffen an zweiter Position hinter der Favoritin Schwesterherz. Auf der Zielgeraden wurde die Night of Thunder-Tochter immer stärker und wehrte auch die starke Schlussoffensive von Democracy ab.

„No Limit Credit ist eine gute Stute, die sehr gerne kämpft. Das hat sie bewiesen. Sie hatte am Ende noch mehr Reserven“, kommentierte Siegjockey Clement Lecoeuvre.

Trainer Andreas Suborics erläuterte: „Mir fällt ein großer Stein vom Herzen. Ich reite sie auch fast täglich in der Arbeit und habe eine besondere Beziehung zu ihr. Vor dem Rennen hatte ich den Besitzern gesagt, dass sie sich nochmals verbessert hatte.“

Democracy ging als Zweitplatzierte lange in sehr guter Haltung und schien die Konkurrentin überlaufen zu können. Ihr Betreuer Peter Schiergen: „Sie hat eine gute Leistung gezeigt, hätte aber mehr Tempo gebraucht. Die Stute sah lange vielversprechend aus, doch dann war es ein Sprint, und sie kam nicht mehr an der Gegnerin vorbei.“

Vive en liberte hielt Platz drei hauchdünn gegen die Winterkönigin Ocean Fantasy, die auf der Zielgeraden kurz in Schwierigkeiten schien, dann aber spät noch viel Boden gutmachte. Schwesterherz baute von der Spitze ab und wurde Fünfte vor den nie auffallenden Snow und Sound Machine.

Schnellster „Senior“ im Marathon: Power Euro siegt für Darboven

In einem weiteren Höhepunkt des Tages, dem RaceBets.de-Steher Cup über die Marathon-Distanz von 3.000 Metern, gewann der achtjährige Galopper-Senior Power Euro unter Andrasch Starke (Langenfeld) vor Nikkei (Marco Casamento) und Ida Alata (Clement Lecoeuvre). Henk Grewe trainiert das Kultpferd im Weidenpescher Park für den Hamburger Kaffeeröster Albert Darboven.

Erfolgreichster Jockey des Tages war der Kölner Martin Seidl mit drei Volltreffern. Vize-Champion Maxim Pecheur (Lohmar) und Filip Minarik (Köln) sowie die beiden Trainer Markus Klug (Heumar) und Karl Demme (Köln) waren jeweils zweimal erfolgreich.

Durchgeführt wurde der Renntag erneut unter strengen Hygienevorschriften. Rennvereins-Geschäftsführer Philipp Hein: „Auch diesmal haben wir das gesamte Rennbahngelände abgeriegelt. Nur akkreditierte, an den Prüfungen beteiligte Aktive hatten Zutritt. Einen besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle auch an das Gestüt Schlenderhan für die langjährige Unterstützung des Top-Rennens richten.“

Alle Leistungsprüfungen wurden live und kostenlos auf der Homepage des Kölner Renn-Vereins auf www.koeln-galopp.de per Livestream übertragen.

Die nächste Veranstaltung im Weidenpescher Park findet am Pfingstmontag, 1. Juni, ab 13 Uhr statt. Im sportlichen Mittelpunkt steht dann das mit 76.500 Euro dotierte 35. Mehl-Mülhens-Rennen über 1.600 Meter.

 

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