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Rot-Weiss Essen: Trennung von Trainer Christian Titz

Amtszeit des früheren Hamburgers endet nach nur einem Jahr.
West-Regionalligist Rot-Weiss Essen und sein bisheriger Cheftrainer Christian Titz (Foto) gehen nach nur einem Jahr wieder getrennte Wege. Eigentlich war der Vertrag des früheren Bundesliga-Trainers (Hamburger SV) noch bis zum 30. Juni 2021 gültig. Wer die Nachfolge von Christian Titz an der Hafenstraße antreten wird, ist noch offen.

Der gebürtige Mannheimer Titz war vor seinem Engagement in Essen von März bis Oktober 2018 Trainer beim HSV in der Bundesliga und 2. Bundesliga. Den ehemaligen Bundesligisten RWE führte Titz in der West-Staffel zu 51 Punkten nach 24 Begegnungen. Platz drei bedeutet für die Essener auch die beste Platzierung in neun Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit zur Regionalliga West. Der Traum vom Aufstieg in die 3. Liga erfüllte sich unter seiner Regie jedoch nicht.

„Christian hat unsere Mannschaft nach dem Umbruch im letzten Sommer stabilisiert und in die Spitzengruppe der Regionalliga West geführt“, stellt RWE-Vorstandsvorsitzender Marcus Uhlig fest. „Gleichzeitig hat er die Professionalisierung rund um die Mannschaft mit vielen innovativen Maßnahmen entscheidend mit eingeleitet und vorangetrieben. Im Zuge einer ausführlichen Analyse der Saison müssen wir allerdings zu große Unterschiede in der Bewertung der Spielzeit sowie in den gegenseitigen Auffassungen über die zukünftige strategische Ausrichtung feststellen. Wir sind daher zu dem Entschluss gelangt, die Zusammenarbeit zu beenden.“

Christian Titz: „Es braucht eine gemeinsame Basis“

„Zunächst einmal möchten wir uns bei Christian für die Zusammenarbeit in den letzten zwölf Monaten bedanken. Nach dem intensiven gemeinsamen Analyseprozess nd der sorgfältigen Abwägung und Bewertung aller relevanten Aspekte hat sich allerdings die Ansicht verfestigt, zukünftig getrennte Wege zu gehen“, erklärt RWE-Sportdirektor Jörn Nowak.

Christian Titz betont: „Dass man unterschiedliche Ansichten hat, ist im Fußball nicht ungewöhnlich. Um die sportlichen Ziele zu erreichen, braucht es eine gemeinsame Basis. Ich wünsche dem Verein und seinen fantastischen Fans alles erdenklich Gute.“

Während seiner Trainerkarriere hatte Titz unter anderem auch schon bei Alemannia Aachen (U 19), beim 1. FC Passau, beim FC Viktoria Köln und beim FC 08 Homburg gearbeitet, ehe er beim Hamburger SV ab dem 1. Juli 2015 zunächst die U 17 in der Staffel Nord/Nordost der B-Junioren-Bundesliga, später dann die U 21 in der Regionalliga Nord und schließlich die Profis betreute. Außerdem war er auch schon als Trainer und Scout in den USA, als Gesellschafter der dortigen Dooley Soccer University sowie als Individualtrainer tätig.

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1 Kommentar

  1. Christian Titz: „Es braucht eine gemeinsame Basis“

    Vereinsführung Rot-Weiss Essen: „Vielen Dank für die Zusammenarbeit“

    RWE-Fans: „Danke für die Komplimente und für eine tolle Saison (bis zum Abbruch)“

    Ich. „Danke, Big Titz. Aber ehrlich: Dein „hochstehender Torwart“ ist GOTT SEI DANK Geschichte!!!“

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