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Galopp Australien: Wiederholt Wöhler Triumph von 2014 in Melbourne?

Ashrun muss allerdings aus Startbox „18“ ins Millionen-Rennen gehen.
Es ist das bedeutendste Rennen Australiens: Beim „Melbourne Cup“ auf der Bahn in Flemington steht Down Under die Zeit still. 2014 feierte der von Andreas Wöhler (Foto) in Gütersloh für Dr. Christoph Berglar (Köln) trainierte Protectionist dort mit seinem Triumph einen der bedeutendsten Erfolge der deutschen Zucht der jüngeren Vergangenheit.

Am Dienstag, wenn das mit acht Millionen Australien-Dollar (umgerechnet ca. 4,8 Mio. Euro) dotierte Event über weite 3.200 Meter als Handicap in seine nächste Auflage geht (wie immer am ersten Dienstag im November) – Zuschauer sind aufgrund der Corona-Pandemie auf der Rennbahn Flemington in Melbourne nicht zugelassen – ist Deutschland erneut vertreten, da der ebenfalls von Andreas Wöhler trainierte Ashrun am Samstag mit seinem Sieg in den „Lexus Hotham Stakes“ auf der Bahn in Flemington auf den letzten Drücker die Qualifikation geschafft hatte.

Mit einem Gewicht von 53 Kilo und aus Startbox 24 ganz an der Außenseite wird der vierjährige Authorized-Sohn im Besitz von Australian Bloodstock und des Stalles Turffighter in den Cup gehen. Ashrun trägt am Dienstag die Nummer „18“ im 24-köpfigen Feld. Sein Jockey wird Declan Bates sein, ein gebürtiger Ire, der seine Karriere als Hindernisreiter startete. Startzeit ist am Dienstagfrüh um 5 Uhr deutscher Zeit. Live übertragen wird das Rennen bei den hiesigen Online-Wettanbietern auf dem Australien-Stream.

Die Chancen auf einen europäischen Erfolg stehen (auch neben Ashrun) gut, denn der irische Star-Trainer Aidan O‘ Brien hat zwei heiße Eisen im Feuer. Da wäre zum einen der Favorit Tiger Moth. Er war Zweiter im Irish Derby und imponierender Gewinner der Leopardstown Stakes. Zum anderen hoff er auf Anthony Van Dyck, den letztjährigen Epsom Derby-Helden und aktuellen Zweiten aus dem Caulfield Cup, in dem er nur minimal geschlagen war.

Die Nummer eins der Australier könnte der Ex-Ire Sir Dragonet sein, der sich gerade die „Cox Plate“ sicherte. Aber in einem Handicap auf solch einer Langstrecke ist wieder alles möglich und für Hochspannung gesorgt.

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