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Rot-Weiss Essen: Christian Neidharts Konzept geht auf

42 Punkte lautete die interne Vorgabe des 52-jährigen Cheftrainers.
42 Punkte lautete die interne Vorgabe von Rot-Weiss Essens Cheftrainer Christian Neidhart (52/Foto) bis zum Ende der Hinrunde. Vor dem Abschluss der ersten Serie am Samstag, 14 Uhr, gegen den Aufsteiger FC Wegberg-Beeck hat der Spitzenreiter diese Marke nicht nur schon deutlich übertroffen, sondern könnte mit dem neunten Heimsieg in Serie sogar noch auf 50 Zähler kommen. „Die Mannschaft macht einen sehr guten Job, unsere bisherige Ausbeute ist außergewöhnlich“, lobt denn auch Neidhart nach 14 Siegen und fünf Remis.

Das „Problem“ für die Essener: Verfolger Borussia Dortmund U 23 könnte trotz des überraschenden Punktverlustes beim VfB Homberg (0:0) bei einer maximalen Ausbeute aus den verbleibenden vier Hinrundenpartien sogar noch auf 51 Zähler kommen, so dass die Essener zumindest im Rennen um die inoffizielle Herbstmeisterschaft auf fremde Hilfe angewiesen wären. Da zumindest eine BVB-Begegnung erst im neuen Jahr stattfinden wird, steht allerdings schon fest, dass RWE auf jeden Fall auf Platz eins „überwintert“, sofern die Siegesserie auch gegen Wegberg-Beeck hält. Neidhart ficht das aber ohnehin nicht an. „Wir tun gut daran, nur auf uns zu schauen“, so der Fußball-Lehrer.

Bemerkenswert: Trotz der erheblichen Belastung mit drei Partien innerhalb von nur acht Tagen und trotz der großen Auswahl im Kader (Spieler wie Jonas Behounek, Felix Backszat, Felix Herzenbruch oder Jonas Hildebrandt schafften es beispielsweise zuletzt nicht einmal ins Aufgebot) verzichtete der RWE-Trainer auf die sonst übliche Rotation und ließ auch beim 2:0 in Lotte zum dritten Mal hintereinander dieselbe Startformation auflaufen. „Es war ein kleines Risiko dabei“, gab Neidhart später zu: „Aber unser Konzept ist aufgegangen.“

So konnten auch die wacker kämpfenden Sportfreunde den Titelfavoriten trotz ansprechender Leistung nicht stoppen. Und Neidhart spendierte seinem Team zwei trainingsfreie Tage „zum Durchatmen“.

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1 Kommentar

  1. Rot-Weiss Essen gehört nicht in der Regionalliga. Der Verein ist dort genauso unangefochten wie Bayern München in der Bundesliga.

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