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Galopp Mülheim: Von der Reckes Fair Hurricane triumphiert

Bahn-Spezialist auch am 2. Weihnachtstag am Raffelberg erfolgreich.
Er gilt als großer Spezialist der Galopprennbahn in Mülheim – und am letzten Grasbahnrenntag des Jahres 2020 feierte Fair Hurricane am 2. Weihnachtstag am Raffelberg einen weiteren Treffer. Der von Christian von der Recke (Foto) in Weilerswist für den Hamburger Stall Margarethe trainierte fünfjährige Wallach, der zuletzt Zweiter in der höheren Klasse war, erwischte in einer Prüfung über 1.400 Meter mit Jockey Jozef Bojko (Gütersloh) einen Bilderbuch-Rennverlauf an dritter Position hinter der lange mit etlichen Längen Vorsprung führenden Seqania und Mr Gent. Auf der Zielgeraden schien Seqania vorne lange hinzukommen, doch in der alles entscheidenden Phase zog der 31:10-Favorit Fair Hurricane ganz leicht vorbei. Der Außenseiter Mr Gent passierte ebenfalls noch Sequania, der für die Führungsarbeit aber mit Rang drei belohnt wurde.

„Ich hatte im Schlussbogen noch ein gutes Gefühl. In diesem Moment habe ich nur gehofft, dass Sibylle Vogt mit Seqania vorne schwächeln und wir vorbeikommen würden“, berichtete Fair Hurricanes Jockey Jozef Bojko, der bei seinen 37 letzten Ritten in Mülheim nicht mehr gewonnen hatte, im Sieger-Interview bei Steffi Storp, die Moderator Thorsten Castle unterstützte.

Trainer Christian von der Recke lobte den Reiter und erklärte scherzhaft: „Er und Fair Hurricane sind ein eingeschworenes Team. Das Pferd kann lesen und schreiben, aber Jozef kann die Gebrauchsanweisung lesen.“

„Heimsieg“ für Almenräder-Stute Groupie

Volles Vertrauen genoss in einem 1.500-Meter-Handicap UNIA Racings Groupie. Die 17:10-Favoritin aus dem Mülheimer Stall von Yasmin Almenräder wehrte mit Amina Mathony den stark angreifenden Veteran Race For Fame sicher ab. Martinus folgte als Dritter schon mit etwas Abstand.

Den Reigen der Favoritentreffer setzte der Wallach Night Rider (25:10) in einem 1.200 Meter-Rennen fort. Leon Wolff (Köln) stellte mit dem von „Altmeister“ Hans Blume (Krefeld) aufgebotenen Wallach gegen Gabriela Laura und Magic Mission früh die Weichen auf Sieg.

Deutlich einfacher als bei den jüngsten Starts in Frankreich traf es der von Waldemar Hickst (Köln) für den Stall Tommy trainierte Tom Red (42:10) in einer 2.000 Meter-Prüfung an. Nachwuchs-Jockey Leon Wolff hatte bei seinem zweiten Tagessieg leichtes Spiel gegen Harriet’s Görl, die sehr gut debütierte und dem führenden Favoriten Dartan noch Platz zwei entriss.

Beim dritten Start der zweite Sieg – die bisherige Karriere des schon sechsjährigen Wallachs Smaragd kennt nur eine Richtung, denn der Gast aus Iffezheim überspurtete in einem 2.100 Meter-Handicap, dem ein Fehlstart vorausgegangen war, mit tollem Speed Second Sight, Aljondra sowie Next Dawn. 131:10 Euro betrug die lukrative Quote auf den von Eva-Maria Geisler für ihren Ehemann Gerald Geisler gesteuerten Außenseiter. Die Viererwette kletterte auf 25.837:10 Euro.

Claudia Barsigs Canaletto holt Sieg nach Dresden

Eine glänzende Saison legt Canaletto hin, denn der im Besitz des Dresdner Trainerin Claudia Barsig stehende und von ihr auch vorbereitete dreijährige Kamsin-Sohn holte sich im 2.200 Meter-Rennen seinen dritten Saisonerfolg. Mit dem französischen Jockey Lukas Delozier spazierte der Wallach als 54:10-Chance Nada mas und Esslinger davon. „Er ist ein tolles Pferd, das immer besser wird“, meinte der Jockey.

Im abschließenden Rennen des Mülheimer Rennjahres über 1.500 Meter kehrte der vielfach in Gruppe- und Listenrennen eingesetzte Los Campanos, den Dr. Andreas Bolte in Lengerich für Helmut Schmidt betreut, wieder auf die Erfolgsspur zurück. Bayarsaikhan Ganbat bewahrte dem 21:10-Favoriten mit der gewohnten Start-Ziel-Taktik beim zehnten Karrieretreffer einen sicheren Vorsprung vor Raihaan und Nona.

„Er geht ja immer gerne an der Spitze. Heute konnte ich in Ruhe vorne das Tempo bestimmen. Zum Schluss wurde er etwas müde, aber die anderen Pferde haben ihn ins Ziel gedrückt“, berichtete Los Campanos‘ Reiter Bayarsaikhan Ganbat.

 

 

 

 

 

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