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Schalke-Profi Alessandro Schöpf: „Nahezu ohne Gegenwehr“

Österreichischer Nationalspieler spricht nach 0:3 bei Hertha BSC Klartext.
Nach dem 0:3 (0:1) bei Hertha BSC, dem 30. Ligaspiel in Serie ohne Sieg, legte beim Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 vor allem Offensivspieler Alessandro Schöpf (Foto) den Finger in die Wunde. „Wir kassieren das erste Gegentor nahezu ohne Gegenwehr und schaffen es nach einem Rückstand momentan nicht, wieder ins Spiel zurückzukommen“, nahm der österreichische Nationalspieler kein Blatt vor den Mund.

Nachdem auch das Debüt des neuen Cheftrainers Christian Gross missglückte, sind die „Königsblauen“ nur noch eine Begegnung vom Bundesliga-Negativrekord von Tasmania Berlin aus der Saison 1965/1966 entfernt. Am nächsten Spieltag würden die Schalker die „Bestmarke“ in der Partie gegen die TSG Hoffenheim (Samstag, 9. Januar, 15.30 Uhr) einstellen, wenn erneut kein Dreier gelingt.

Die Stimmen von der Schalker Homepage:

S04-Cheftrainer Christian Gross: „Die ersten 30 bis 40 Minuten waren in Ordnung. Am Ende haben die Berliner das Spiel aber verdient gewonnen. Das zweite Gegentor hat uns ein Stück weit das Genick gebrochen. Danach war der Elan weg. Wir müssen zusehen, dass wir vor dem gegnerischen Tor effizienter werden. Denn auch in Zukunft werden wir sicherlich nicht die Vielzahl an Chancen haben. Deshalb gilt es, die sich bietenden Möglichkeiten zu nutzen. Nach dem Schlusspfiff habe ich meinen Spielern gesagt, dass sie das Stadion nicht mit hängenden Köpfen verlassen sollen. Unser voller Fokus muss nun dem Spiel gegen Hoffenheim gelten.“

Hertha-Trainer Bruno Labbadia: „Wir hatten uns extrem viel vorgenommen – deshalb ist es sehr schön, dass wir zum Auftakt des neuen Jahres einen Sieg einfahren konnten. Dieses Erlebnis hat die Mannschaft gebraucht. Ins Spiel sind wir schwer reingekommen, es war ein bisschen zäh. Mit zunehmender Spieldauer haben wir uns dann aber die Sicherheit geholt und sind am Ende der verdiente Sieger.“

S04-Offensivspieler Alessandro Schöpf: „Wir hatten in der ersten Halbzeit zwei, drei gute Möglichkeiten. Diese haben wir leider nicht genutzt. Die Berliner hatten anderthalb Chancen – und treffen. Das 1:0 nach einem Einwurf hat unser Gegner nahezu ohne Gegenwehr erzielen können. Dass wir nach so vielen Spielen ohne Sieg nicht vor Selbstbewusstsein strotzen, ist klar. Sobald wir in Rückstand geraten, schaffen wir es momentan nicht, ins Spiel zurückzukommen. Trainer Christian Gross versucht, uns positive Energie zu geben. Mir tut es unheimlich leid für unsere Fans, dass sie schon so lange auf einen Sieg warten müssen.“

Quelle (Stimmen): FC Schalke 04

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