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Galopp Dortmund: Ralf Rohnes Latino vor viertem Vollltreffer?

Fünfjähriger Wallach startet am Sonntag erneut auf der Sandbahn.
Am Sonntag wird die Wintersaison 2020/2021 auf der Sandbahn der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel mit sechs Leistungsprüfungen im Sinne der deutschen Vollblutzucht fortgesetzt. „Es war ein ziemlicher Kraftakt für uns, die nötigen Starter zu bekommen. Aber wir veranstalten die Rennen für die Aktiven“, betont der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke. „Sie müssen die Möglichkeit haben, Geld zu verdienen und ihrem Beruf nachzugehen.“ Erst nach einer Verlängerung der Starterangabe hatte der Rennverein zumindest für sechs Prüfungen genügend Starter zusammen.

Eröffnet wird der Sonntag mit zwei Handicap-Prüfungen: Einmal über 1.950 Meter (1. Rennen/Start um 11.20 Uhr) und dann über die Sprintstrecke von 1.200 Meter (2.R./11.50 Uhr). In beiden Prüfungen treten jeweils sieben Pferde an. Im ersten Rennen trägt die frische Wambel-Siegerin Jolene von Besitzertrainerin Romy van der Meulen (Rijkevoort/NL) das Höchstgewicht, profitiert aber von den fünf Kilogramm Erlaubnis, die Nachwuchsreiter Leon Wolff (Köln) mitbringt. Am unteren Ende der Skala steht Archie’s Sister, die am letzten Sonntag für Trainer Frank Fuhrmann (Möser bei Magdeburg) eine Klasse tiefer gewann und erneut Siegreiterin Cecilia Müller im Sattel hat. Ihre Erlaubnis beträgt noch zwei Kilogramm.

Im Sprint hat van der Meulen mit Bolt Phantom und Naqdy sogar gleich zwei Eisen im Feuer. Bolt Phantom ist frischer Sieger im belgischen Mons, während Naqdy Mitte Januar Zweiter in Wambel wurde. Damals blieb er hinter dem von Ralf Rohne (Düsseldorf) trainierte Latino, den er nun zu gleichen Konditionen wieder trifft. Der fünfjährige Wallach Latino (Foto) hat in dieser Wintersaison schon dreimal in Dortmund gewonnen. Es ist zudem ein Duell der Nachwuchsreiter Wolff (Latino) gegen Sean Byrne (Bolt Phantom) und Robin Haedens (Naqdy).

Ein weiterer Höhepunkt des Renntages ist der „Preis der Dreierwette“ (4. Rennen/12.50 Uhr) mit einem kleinen Jackpot, der die Wette deutlicher attraktiver macht. Zehn Kandidaten kommen an den Ablauf. Trainer Frank Fuhrmann bietet gleich drei Pferde auf – Bobby’s Charm, Gabriela Laura und Jungle Spirit. Alle drei kennen Wambel gut. Im Sattel von Jungle Spirit sitzt Cecilia Müller, die in der letzten Woche mit der fünfjährigen Stute Zweite wurde und mit Fuhrmann-Pferden zwei Rennen gewann.

Foto-Quelle: Marc Rühl/DRV

 

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