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BVB-Kapitän Marco Reus nach Top-Spiel: „Kleinigkeit entscheidet“

Nach 2:0-Führung unterliegt Borussia Dortmund beim FC Bayern noch 2:4.
Durch die 2:4 (2:2)-Niederlage im Top-Spiel beim deutschen Rekordmeister und Spitzenreiter FC Bayern München ist der Rückstand des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund auf einen Champions League-Platz wieder auf vier Punkte angewachsen. Nach einer frühen 2:0-Führung durch die Saisontreffer 18 und 19 von Erling Haaland gab der BVB die Partie noch aus der Hand.

Die Bayern, für die Weltfußballer Robert Lewandowski gleich dreimal trafen, glichen bis zur Pause zum 2:2 aus – und erzielten die beiden entscheidenden Treffer in der Schlussphase. Nach Meinung der Dortmunder ging dem Treffer zum 3:2 durch den Ex-Schalker Leon Goretzka ein Foul von Bayern-Stürmer Leroy Sané an Emre Can voraus.

Bereits am Dienstag, 21 Uhr, ist der BVB schon wieder im Einsatz. Dann geht es im Rückspiel des Achtelfinales der Champions League im eigenen Stadion gegen den FC Sevilla. Das Hinspiel hatten die Dortmunder 3:2 gewonnen.

Die Stimmen von der BVB-Homepage:

BVB-Kapitän Marco Reus: „Wir haben gut angefangen. Für mein Gefühl sind wir dann zu passiv geworden, standen etwas zu tief. In der zweiten Halbzeit haben wir zu wenig Torgefahr ausgestrahlt. Die Aktion gegen Emre Can vor dem 3:2 war für mich ein ganz klares Foulspiel. Wenn das bei Bayern gewesen wäre, hätte der Schiedsrichter zu 100 Prozent gepfiffen. Wir haben zu schnell die ersten zwei Gegentore bekommen. Spielerisch hatten wir zu wenig Tiefe und zu wenig Ballbesitzphasen. Wir haben es lange eng gehalten. Am Ende entscheidet so eine Kleinigkeit, das ist bitter.“

Nationalspieler Emre Can: „Es war insgesamt nicht gut genug. Wir haben gut angefangen, dann aber nicht mehr versucht, Fußball zu spielen. Bayern hat es dann sehr gut gemacht. Sie sind eine der besten Mannschaften der Welt, aber dennoch müssen wir alle mutiger sein. Das hat heute etwas gefehlt. Wenn man nur zehn Minuten mutig gegen Bayern spielt, dann wird es schwer. Auf dem Spielfeld hatte ich das Gefühl, dass wir uns nicht gut in den Räumen bewegt haben. Jetzt müssen wir das Spiel abhaken, denn Dienstag geht es schon weiter.“

BVB-Trainer Edin Terzic: „Die erste Halbzeit hat sehr gut begonnen und sehr schlecht aufgehört. Dazwischen war eine sehr große Drangphase von Bayern. Es gab diesen Knackpunkt in der 24. Minute, als wir die riesige Chance haben, auf 3:0 zu stellen. Kurz darauf fiel das 2:1. Danach wurde der Druck der Bayern dann sehr groß, es stand schnell 2:2. Wir haben es nicht mehr geschafft, Druck auf den Ball zu bekommen. Immer wieder sind die Flanken in unseren Sechzehner geflogen. Wir sind sehr viel hinterhergelaufen. Wir haben es nicht mehr geschafft, für Entlastung zu sorgen. Der Druck wurde dann so groß, dass wir mit leeren Händen nach Hause fahren müssen.“

Quelle (Foto und Stimmen): Borussia Dortmund

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