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4:0! Rot-Weiss Essen bleibt BVB II ganz dicht auf den Fersen

Doppelpack von Kapitän Marco Kehl-Gomez – Auch Kevin Grund glänzt.
Der Traditionsverein Rot-Weiss Essen hat seine Titelambitionen in der Regionalliga West am 31. Spieltag gewahrt. Das Team von Trainer Christian Neidhart gewann sein Heimspiel gegen die U 23 von Borussia Mönchengladbach dank einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause 4:0 (0:0) und bleibt Spitzenreiter Borussia Dortmund U 23 damit dicht auf den Fersen.

Jeweils nach Eckbällen von Linksverteidiger Kevin Grund schnürte RWE-Kapitän Marco Kehl-Gomez (Foto/57./59.) in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit einen Doppelpack. Mit einem direkt verwandelten Freistoß baute Grund (78.) den Vorsprung aus, ehe Mittelfeldspieler Amara Condé (89.) für den Endstand sorgte.

„In der ersten Halbzeit hatten wir schon gute Ansätze, sind aber nicht ins letzte Drittel gekommen“, so RWE-Trainer Neidhart: „In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel dann mit zwei Standards als Dosenöffner in unsere Richtung gelenkt und uns für die Laufarbeit davor belohnt.“ Doppeltorschütze Kehl-Gomez meinte: „Ich stand zweimal richtig, das freut mich vor allem für die Mannschaft. Dieses Spiel kann ich mir einrahmen.“

Der Ligaprimus aus Dortmund verteidigte seinen Vier-Punkte-Vorsprung vor RWE (bei einem mehr ausgetragenen Spiel) dank eines 2:0 (1:0)-Heimsieges gegen den SV Lippstadt 08. Abwehrspieler Lennard Maloney (13.) per Kopfball und der eingewechselte Kolbeinn Birgir Finnsson (90.) waren für die seit 15 Spieltagen unbesiegten Gastgeber erfolgreich. Lippstadts Defensivspieler Simon Schubert handelte sich wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte ein (55.). Der SVL rutschte auf einen Abstiegsplatz ab.

Am Mittwoch, 19.30 Uhr, steht für Verfolger RWE die Nachholpartie beim Tabellenletzten Rot Weiss Ahlen auf dem Programm. Mit einem Dreier könnten die Essener bis auf einen Punkt an Platz eins herankommen. Fehlen wird dabei allerdings Innenverteidiger Daniel Heber, der gegen Mönchengladbach die fünfte Gelbe Karte sah.

Foto-Quelle: Marcel Rotzoll

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