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Rot-Weiss Essen: Trainer Neidhart macht Pronichev Mut

Nach gelungenem Comeback winken weitere Einsatz-Zeiten.
Mit dem 5:0 (3:0)-Derbysieg gegen eine überforderte U 23 des FC Schalke 04 tankte Meisterschaftsaspirant Rot-Weiss Essen in der Regionalliga West Selbstvertrauen für die kommende Aufgabe am Mittwoch, 18.30 Uhr, beim heimstarken Staffelsieger SV Rödinghausen. Auf dem neu verlegten Rasen im Stadion Essen sprühte RWE vor Spielwitz, kombinierte nach Lust und Laune und bleibt daheim weiter unbesiegt.

Auf fremden Plätzen schwächelte das Team von Cheftrainer Christian Neidhart allerdings zuletzt, holte aus den letzten fünf Auswärtspartien nur zwei Zähler. „Der Sieg gegen die Schalker U 23 ist nur etwas wert, wenn wir in Rödinghausen nachlegen“, sagt denn auch Neidhart gegenüber kicker und MSPW.

Der 52-jährige Fußball-Lehrer lobte nach dem Schalke-Spiel vor allem die neuformierte Vierer-Abwehrkette. Das Fehlen der Stammkräfte Kevin Grund (Knieprobleme), Marco Kehl-Gomez (Gelbsperre) sowie Alexander Hahn (Quarantäne nach positivem Corona-Befund) machte sich gegen offensiv harmlose Schalker nicht bemerkbar. Die Formation mit den beiden zuvor nur selten berücksichtigten Jonas Hildebrandt und Jan Neuwirt auf den Außenpositionen sowie Daniel Heber und Felix Herzenbruch als Innenverteidigern stand sehr stabil, ließ praktisch keine klare Chance der „Knappen“ zu.

Auch das eindrucksvolle Comeback von Angreifer Maximilian Pronichev (Foto), der nach seiner Einwechslung auf Anhieb traf, gefiel Neidhart. Seinen bislang einzigen Einsatz in dieser Saison hatte der gebürtige Berliner am 5. Spieltag gegen Rot Weiss Ahlen (3:2) absolviert, danach tauchte der 23-jährige Mittelstürmer nie mehr im RWE-Kader auf. „Ich habe viele Gespräche mit Maxim geführt. Er hat jetzt die richtige Antwort auf dem Platz gegeben“, sagt der RWE-Trainer. „In den verbleibenden zehn Spielen in dieser Saison hat er jetzt alle Möglichkeiten, um der zu sein, den RWE im Endspurt unbedingt benötigt“, setzt Neidhart wieder auf den ehemaligen russischen U 21-Nationalspieler.

Für Torjäger Simon Engelmann (23 Treffer), der gegen Schalke leer ausging, aber als zweimaliger Vorbereiter gefiel, und Mittelfeldspieler Felix Backszat gibt es in Rödinghausen ein Wiedersehen mit ihrem Ex-Klub. Auf der Gegenseite gehört mit Enzo Wirtz ein Angreifer zum Kader des SVR, der in der letzten Saison noch für RWE am Ball war.

Foto-Quelle: Marcel Rotzoll

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