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Rot-Weiss Essen: Mit Sandro Plechaty bei Rot-Weiß Oberhausen?

23-jähriger Rechtsverteidiger gibt beim 2:1 in Wuppertal sein Comeback.
Die 80-Punkte-Marke ist nach dem 2:1-Derbysieg beim Wuppertaler SV bereits vier Spieltage vor dem Saisonende in der Regionalliga West geknackt. „Eine überragende Bilanz“, auf die Rot-Weiss Essens Cheftrainer Christian Neidhart nicht ohne Stolz verweist. Sogar auf bis zu 93 Zähler könnte der Tabellenzweite in dieser Saison noch kommen, am Saisonende aber dennoch den Aufstieg in die 3. Liga verpassen, wenn sich Spitzenreiter Borussia Dortmund U 23 nach seiner aktuellen Corona-Pause nur noch maximal eine Blöße geben sollte.

„Wir haben es nicht mehr selbst in der Hand, wollen aber auf den BVB so viel Druck aufbauen wie eben möglich“, sagt Neidhart. Klar ist: Mit einem Heimsieg am kommenden Samstag, 14 Uhr, im nächsten Traditionsduell gegen Alemannia Aachen würden die Essener die Dortmunder zumindest vorerst von der Spitze verdrängen. „Das ist selbstverständlich unser Ziel“, so der RWE-Trainer nach zuletzt schon fünf Dreiern hintereinander.

Ein Dankeschön richtete Neidhart an die medizinische Abteilung, die vor dem Derby in Wuppertal „Schwerstarbeit“ geleistet hatte, um die angeschlagenen Leistungsträger und Routiniers Simon Engelmann (32/muskuläre Probleme im Oberschenkel) und Dennis Grote (34/Achillessehne) rechtzeitig einsatzfähig zu bekommen.

In der Schlussphase gab dann auch der schmerzlich vermisste Rechtsverteidiger Sandro Plechaty (23/auf dem Foto am Ball) sein Comeback nach rund dreimonatiger Verletzungspause wegen eines Knorpelschadens im Knie. Nachdem er sich zuletzt noch einer zweiwöchigen Reha-Maßnahme in München unterzogen hatte, konnte Plechaty seit Beginn der letzten Woche wieder in Essen am Training teilnehmen und rutschte direkt in den Spieltagkader. Auch für das zunächst anstehende Niederrheinpokal-Viertelfinale beim Ligakonkurrenten und Revierrivalen Rot-Weiß Oberhausen (Mittwoch, 19 Uhr) könnte er wieder eine Alternative sein. Nur mit einem Sieg bei RWO würde der Titelverteidiger die Chance auf die erneute Teilnahme am DFB-Pokal wahren.

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