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Alemannia Aachen: Später Pokalsieg mit dünnem Kader

Im Halbfinale des Mittelrheinpokals geht es jetzt gegen FC Wegberg-Beeck.
Nach dem Ausfall von Mittelfeldspieler Simon Seferings (Foto, Muskelfaserriss im Adduktorenbereich) mussten Kristoffer Andersen und Dietmar Bozek, die das Interims-Trainergespann beim West-Regionalligisten Alemannia Aachen bilden, vor der Partie im Viertelfinale des Mittelrheinpokals beim Ligakonkurrenten SV Bergisch Gladbach (2:1 nach Verlängerung) mächtig improvisieren.

Mit Innenverteidiger Franko Uzelac (Bänderriss), Angreifer Nils Blumberg (Kreuzbandriss), Mittelfeldspieler Sebastian Schmitt (Knöchelbruch) und den Abwehrspielern Steven Rakk (vordere Kreuzband gezerrt) sowie Peter Hackenberg (Muskelbündelriss im Oberschenkel) standen dem Trainergespann weitere Spieler nicht zur Verfügung.

Der ehemalige Bundesligist setzte sich dennoch durch zwei späte Tore von Marco Müller (90.) und Oluwabori Falaye (120.) 2:1 (1:1) nach Verlängerung beim SV Bergisch Gladbach durch. Patrick Hill (71.) hatte die Gastgeber zunächst in Führung gebracht. Am kommenden Mittwoch, 19. Mai, wartet jetzt der Nachbar und Ligakonkurrent FC Wegberg-Beeck auf die Aachener. In der anderen Partie kommt es zu einem Kölner Derby zwischen der Fortuna (3:2 gegen den Bonner SC) und Drittligist FC Viktoria. Das Endspiel findet im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ am Samstag, 29. Mai, in Bonn statt.

Der Verbandspokal genießt seit Jahren einen enorm hohen Stellenwert bei der Alemannia. In den acht Jahren nach dem Zweitliga-Abstieg konnten die Tivoli-Kicker sich immerhin dreimal für das Finale qualifizieren. Ein Endspiel-Ticket ist auch in diesem Jahr das erklärte Ziel. „Wir haben die Chance, mit zwei Spielen eine enttäuschende Saison zu retten“, sagt Cheftrainer Kristoffer Andersen. Der Gewinner des Mittelrhein-Pokals bekommt einen Startplatz für die DFB-Pokal-Hauptrunde 2021/2022.

Foto-Quelle: Alemannia Aachen

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