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Galopp Mülheim: Carvalho-Hengst könnte auf Derbyzug aufspringen

Gleich fünf Pferde aus Trainingszentrale am Raffelberg landen „Heimsiege“.
Die Galopprennpferde aus der Trainingszentrale am Mülheimer Raffelberg präsentierten sich am Sonntag beim Heim-Renntag einmal mehr in ausgezeichneter Form. Nicht weniger als fünfmal (bei insgesant zwölf Rennen) kehrten Mülheimer Pferde als Sieger in den Absattelring zurück. Trainer Jean-Pierre Carvalho (Foto) stellte dabei mit Quebueno (67:10) ein weiteres Pferd mit Perspektive unter den Dreijährigen vor. Der im Gestüt Paschberg (Brackel) aufgewachsene Hengst könnte durchaus noch auf den Derbyzug aufspringen. In der Sieglosenklasse gewann er jedenfalls am Sonntag hochüberlegen mit acht Längen. Der Franzose Lukas Delozier in seinem Sattel hatte wenig Mühe in diesem 2.000 Meter-Rennen.

Eine große Kämpfernatur ist auch die aus England importierte Stute You Don’t Own Me (207:10). Sie wurde von den lautstarken Anfeuerungsrufen zum Sieg „getragen“. Jockey Miguel Lopez streckte im richtigen Moment den Kopf der im Besitz von Rolf Ostmann stehenden Vierjährigen nach vorne. Marcel Weiß trainiert sie im Diana-Stall am Raffelberg. Und auch „Altmeister“ Bruce Hellier (81) hatte allen Grund zur Freude. Mit Olidaya (129:10) lieferte Cecilia Müller eine reiterliche Glanzleistung ab. Zalinci auf Rang zwei machte sogar einen Mülheimer Einlauf (261:10) perfekt.

Den gab es auch beim dritten Jahreserfolg von Employer (71:10) aus dem Stall von Marian Falk Weißmeier. Lukas Delozier gewann zum dritten Mal, während Lucy in the Sky auf dem Ehrenrang für den zweiten heimischen Einlauf des Tages (157:10) sorgte. Für einen weiteren Mülheimer Sieg zeigte sich schließlich Ambrosius aus dem Quartier von Trainer Axel Kleinkorres verantwortlich. Der im Besitz von Thomas Schmid stehende Amaron-Sohn sorgte gleichzeitig für den zweiten Tagestreffer von Jockey Adrie de Vries nach dessen Triumph mit dem vierjährigen Hengst Kaspar im Hauptrennen.

Mülheims Rennclub-Geschäftsführer Günther Gudert resümierte: „Es war ein toller Renntag. Mein Dank gilt vor allem der rp Gruppe um Rennclub-Vorstand Hans Bierkämper, die den Renntag erst möglich gemacht hat. Ebenso bedanke ich mich bei allen Mitarbeitern, die nach dem Sturm in der letzten Woche einen vorzüglichen Job gemacht haben, um den größten Renntag des Jahres doch noch stattfinden zu lassen.“ Verabschiedet bei der Mülheimer Veranstaltung wurde auch Frank Becker, Chef der Rennleitung, nach fünfjähriger erfolgreicher Tätigkeit.

Top-Gewinne gab es in der beliebten Viererwette. So trafen mit der Redaktion der Fachzeitung „Sport-Welt“ und dem Krefelder „Stall Samt und Seide“ zwei Tipp-Gemeinschaften. Diese durften sich über die lukrative Quote von 121.609:10 freuen. Historisch war auch der Wettumsatz am Raffelberg. In zwölf Prüfungen wurden 321.162,12 Euro umgesetzt.

Die nächste Galoppveranstaltung auf der Mülheimer Galopprennbahn findet am Sonntag, 11. Juli, statt. Im Mittelpunkt steht dann das mit 52.000 Euro dotierte BBAG Diana-Trial.

Quelle: Frank Schmitz/Rennclub Mülheim

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