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Bundesligist 1. FC Köln startet Kooperation mit Sanfrecce Hiroshima

Erstligist aus Japan ist für zunächst zweieinhalb Jahre Partner.
Fußball-Bundesligist 1. FC Köln baut seine internationalen Beziehungen aus und geht mit dem japanischen Erstligisten Sanfrecce Hiroshima in den kommenden zweieinhalb Jahren eine Kooperation in den Bereichen Sport und Management ein. Der FC treibt mit der Kooperation seine Internationalisierungsstrategie weiter voran, die einen wesentlichen Schwerpunkt des FC-Matchplans darstellt.

Im sportlichen Bereich umfasst die Zusammenarbeit zum Beispiel Trainerschulungen, Trainingslager und einen intensiven Austausch im Jugend- und Scoutingbereich an beiden Standorten. Sowohl Sanfrecce Hiroshima als auch der FC haben sich zum Ziel gesetzt, im Nachwuchsbereich jeweils zur Elite in der jeweiligen Liga zu zählen. Im Bereich Management sind Seminare in Hiroshima und Köln geplant, bei denen die Verantwortlichen der einzelnen Abteilungen aus beiden Clubs gemeinsam Zukunftsstrategien erarbeiten werden.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem deutschen Traditionsverein 1. FC Köln eine Vereinbarung über eine vielseitige Kooperation unterzeichnet haben. Sanfrecce Hiroshima hat sich zum Ziel gesetzt, der beste Verein in Japan für die Ausbildung von jungen Fußballtalenten zu sein. Deshalb ist es für uns wichtig, das Training im Nachwuchsbereich kontinuierlich weiterzuentwickeln“, sagt Shingo Senda, Präsident und CEO von Sanfrecce Hiroshima. In der J. League holte das Team 2012, 2013 und 2015 den Titel, 2018 die Vizemeisterschaft. Hinzu kommen Titel im japanischen Supercup in den Jahren 1995, 1996, 2007 und 2013.

„Der 1. FC Köln ist in der Nachwuchsförderung top. Wir sind wir sehr zuversichtlich, dass uns die Erfahrungen und das Know-how aus Köln in diesem Bereich weiterhelfen werden. Durch die Kooperation möchten wir unsere Ausbildung im Nachwuchsbereich qualitativ verbessern und einen weiteren Schritt nach vorne machen“, erklärt Shingo Senda.

„Der FC und Japan sind seit vielen Jahrzehnten eng miteinander verbunden. Dank der Kooperation mit Sanfrecce Hiroshima werden wir diese besondere Beziehung, die sich stets durch gegenseitigen Respekt und besonderes Vertrauen ausgezeichnet hat, mit neuem Leben füllen. Ziel ist es, ein Netzwerk aufzubauen, von dem beide Clubs dauerhaft profitieren – sportlich und wirtschaftlich“, sagt Werner Wolf, Präsident des 1. FC Köln.

Alexander Wehrle, Geschäftsführer des 1. FC Köln, sieht großes Potential: „Japan ist für uns in vielfältiger Hinsicht ein interessanter Markt. Wir werden die Kooperation nutzen, um unsere Expertise im Sport- und Managementbereich zu teilen, die Bekanntheit des FC im asiatischen Raum zu steigern und neue Partner zu akquirieren. Dabei wird das besondere Traditionsbewusstsein, das in der FC-Familie und der japanischen Kultur eine große Rolle spielt, ein wichtiges Bindeglied sein.“

Der FC pflegt die Beziehungen zu seinen japanischen Partnern. Anfang 2021 fanden virtuelle Partner-Veranstaltungen mit der Nippon Sport Science University (NSSU), dem Kyoto Fußballverband und der Aioi Highschool statt. Ziel war es, japanische Trainer und Spieler zu schulen und die fußballerische Ausbildungsqualität der japanischen Partner in Zusammenarbeit mit der 1. FC Köln Fußballschule Heinz Flohe zu erhöhen. Dabei setzt der FC unter anderem auf die Unterstützung der Japanerin Yuka Hirano, die seit zwei Jahren für die FC-Frauenmannschaft spielt.

Foto-Quelle: 1. FC Köln

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