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Regionalliga West: Bis zu 750 Zuschauer in den Stadien erlaubt

Neue Corona-Schutzverordnung sieht zumindest keine „Geisterspiele“ mehr vor.
Der Restrundenstart in der Regionalliga West (22./23. Januar) muss zumindest nicht komplett ohne Zuschauer über die Bühne gehen. Die neue Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen, die nach aktuellem Stand vom 13. Januar zunächst bis zum 7. Februar gelten soll, sieht für Großveranstaltungen eine maximale Zuschauerkapazität von 750 Personen vor. Diese Höchstgrenze gilt damit auch für Fußballspiele – von der Bundesliga abwärts bis in die Niederungen des Amateursports.

Damit müssen in NRW zumindest keine „Geisterspiele“ mehr ausgetragen werden. Dennoch dürften sich die zugelassenen Zuschauer in vielen Stadien regelrecht „verlieren“. In der Bundesliga sind bereits am kommenden Wochenende die Partien von Borussia Dortmund (am Freitag, 20.30 Uhr, gegen den SC Freiburg), des 1. FC Köln (am Samstag, 15.30 Uhr, gegen den FC Bayern München), von Borussia Mönchengladbach (am Samstag, 18.30 Uhr, gegen Bayer 04 Leverkusen) und Arminia Bielefeld (am Sonntag, 17.30 Uhr, gegen die SpVgg Greuther Fürth) betroffen.

In der 2. Bundesliga hat von den NRW-Klubs beim Restrundenauftakt nur der FC Schalke 04 Heimrecht. Die „Königsblauen“ treffen am Sonntag, 13.30 Uhr, auf Holstein Kiel. In der 3. Liga dürfen bis zu 750 Besucher das „Heimspiel“ des SC Verl im Stadion am Lotter Kreuz gegen die Würzburger Kickers, einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, verfolgen.

Für den Wiederbeginn des Spielbetriebs in der Regionalliga West gilt die Höchstgrenze für alle zehn Begegnungen. Das dürfte besonders die Traditionsvereine Alemannia Aachen (am Samstag, 22. Januar, gegen den SV Lippstadt 08) und Rot-Weiss Essen (am Sonntag, 23. Januar, gegen den Titelkonkurrenten Wuppertaler SV) hart treffen, da beide Klubs im Normalfall mit deutlich höheren Zuschauerzahlen rechnen. Vor allem in das Essener Stadion an der Hafenstraße (Foto) wären sicherlich mehr als 10.000 Zuschauer geströmt. Wie genau RWE mit der Situation umgeht, ist noch offen. Mehr als 5.000 Anhänger der Rot-Weissen haben eine Dauerkarte erworben.

Foto-Quelle: Rot-Weiss Essen

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