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Rot-Weiss Essen gegen WSV: Highlight zum Jahresbeginn

Beide Teams trennt vor dem Duell am Sonntag nur ein Punkt.
Mehr Spitzenspiel geht nicht! Gleich zum Auftakt des neuen Fußballjahres 2022 stehen sich in der Regionalliga West am Sonntag, 14 Uhr, Tabellenführer Rot-Weiss Essen und der erste Verfolger Wuppertaler SV im direkten Duell gegenüber. Wegen der aktuell gültigen Corona-Schutzverordnung im Land NRW werden nur 750 (ausgeloste) Fans den Klassiker live im Stadion an der Hafenstraße verfolgen. Sonst wäre sicher eine Zuschauerzahl jenseits von 15.000 realistisch gewesen.

Die Zahlen sind eindrucksvoll: Beide Teams gingen in dieser Saison jeweils erst einmal als Verlierer vom Platz, sind seit 18 Begegnungen unbesiegt. RWE unterlag bereits am 2. Spieltag dem SV Straelen überraschend 1:4, gewann aber nur wenige Tage später das Hinspiel in Wuppertal dank eines Treffers von Rechtsverteidiger Sandro Plechaty 1:0. Beim erneuten Aufeinandertreffen empfangen die Essener als Viertplatzierter der Heimtabelle (23 Punkte nach allerdings erst zehn Spielen an der Hafenstraße) das erfolgreichste Auswärtsteam (25 Zähler aus elf Partien). Der torgefährlichste Angriff (RWE mit 48 Treffern) bekommt es mit der zweitbesten Abwehr (13 Gegentore) zu tun.

„Unabhängig von der Tabellenkonstellation sind es immer ganz besondere Spiele gegen Rot-Weiss Essen. Beide Klubs stehen zurecht da oben“, sagt WSV-Trainer Björn Mehnert (auf dem Foto rechts, 45) im kicker– und MSPW-Gespräch. „Im Hinspiel waren wir leider nicht bei 100 Prozent. Das wollen wir diesmal besser machen.“ RWE-Trainer Christian Neidhart (links, 53) betont: „Wir haben die Möglichkeit, den WSV zu distanzieren und den Abstand zu vergrößern. Die Wuppertaler haben die Chance, uns zunächst einmal zu überholen. Das allein zeigt schon, dass einiges auf dem Spiel steht. Uns allen ist klar, dass wir sofort abliefern und im Vergleich zur Vorbereitung noch eine Schüppe drauflegen müssen. Wir haben allen Grund, selbstbewusst zu sein.“

Kurios: Auf beiden Seiten stehen neue Hoffnungsträger vor ihrem Debüt, die in der Saison 2019/2020 noch gemeinsam – übrigens unter der Regie des jetzigen Essener Trainers Neidhart – für den SV Meppen in der 3. Liga am Ball waren. RWE verpflichtete Rechtsaußen Marius Kleinsorge (26) zunächst auf Leihbasis bis zum Saisonende vom Drittligisten 1. FC Kaiserslautern. Direkt aus Meppen kam Offensivspieler Valdet Rama (34) zum WSV. Er trifft an der Hafenstraße auf seinen früheren Jugendverein (U 19 in der Saison 2004/2005).

Bei RWE sind die zuletzt angeschlagenen Fabian Rüth (20/Neuzugang von der U 23 der TSG Hoffenheim) und Erolind Krasniqi (21) wieder in das Training eingestiegen, könnten gegen den WSV im Kader stehen. Linksverteidiger Michel Niemeyer (26), der nach einer langen Verletzungspause (Sehnenentzündung) noch auf sein Pflichtspieldebüt wartet, hat dagegen weiterhin mit Problemen im Adduktorenbereich zu kämpfen. Rechtsverteidiger David Sauerland (24) ist nach einer Muskelverletzung noch nicht bei 100 Prozent, Ex-Kapitän Dennis Grote (35) weiterhin vom Trainings- und Spielbetrieb freigestellt. Der Wuppertaler SV konnte mit Joelle Cavit Tomczak (20/nach Kreuzbandriss) und Noah Salau (25/Schambeinentzündung) zwei Langzeitverletzte während der Vorbereitung wieder im Training begrüßen. Für beide kommt ein Einsatz aber noch zu früh.

Foto-Quelle: Marcel Rotzoll/MSPW (Collage)

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