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Fachtagung „Antisemitismus und Profifußball“ beim BVB

DFL und jüdische Organisationen kooperieren bei Kampf gegen Antisemitismus.


Die Deutsche Fußball Liga (DFL), der World Jewish Congress (WJC) und der Zentralrat der Juden in Deutschland kooperieren erstmals bei der Bekämpfung von Antisemitismus innerhalb und außerhalb des Sports. Unter dem Titel „Antisemitismus und Profifußball: Herausforderungen, Chancen, Netzwerk“ findet am kommenden Mittwoch, 30. März, im Stadion des Bundesligisten Borussia Dortmund eine gemeinsame Veranstaltung statt.

An der ganztägigen Fachtagung nehmen Vertreterinnen und Vertreter von Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga, jüdischen Organisationen und Gemeinden sowie weitere Expertinnen und Experten teil. Den für Medien zugänglichen Programmteil, der auch im Livestream verfolgt werden kann, werden Mahmut Özdemir (Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin des Inneren und für Heimat), Hans-Joachim Watzke (Foto/Vorsitzender der Geschäftsführung von Borussia Dortmund, Vorsitzender des DFL-Aufsichtsrats), Dr. Josef Schuster (Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland), Maram Stern (WJC-Vizepräsident) sowie Dr. Felix Klein (Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus) eröffnen. Anschließend folgen Impulsvorträge, die das Thema der Fachtagung aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Am Nachmittag finden nicht-öffentliche Workshops in verschiedenen Arbeitsgruppen statt.

Vor dem Hintergrund des wachsenden Antisemitismus in Deutschland ist es von entscheidender Bedeutung, sich fortwährend über diese Thematik auszutauschen, das Problembewusstsein zu schärfen und zu verstehen, wie sich Antisemitismus in neuer und alter Form manifestiert. Durch eine ganzheitliche Betrachtung dieser Fragen und die Untersuchung bewährter Praktiken in der Antidiskriminierungsarbeit können auch Fußballclubs und -verbände ihre Projekte noch besser abstimmen und im Idealfall ihre Bemühungen bündeln, um eine größere Wirkung zu erzielen. Denn wie jeder Bereich der Gesellschaft ist auch der Fußball mit verschiedenen Erscheinungsformen des Antisemitismus konfrontiert. Zugleich bietet er durch seine Popularität und seine verbindende Funktion vielfältige Möglichkeiten, um positiv in die Gesellschaft zu wirken. Hier setzen die DFL, der World Jewish Congress und der Zentralrat der Juden in Deutschland mit der Konferenz in Dortmund an.

Foto-Quelle: Borussia Dortmund

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