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Mönchengladbach: Fairer „Verlierer“ bei WM-Bewerbung für 2027

Borussia-Park will künftig für Großveranstaltungen attraktiv bleiben.
Nach der Entscheidung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), bei der Bewerbung um die Frauen-Weltmeisterschaft 2027 auf Dortmund, Düsseldorf, Duisburg und Köln als mögliche Standorte zu setzen (MSPW berichtete) und damit unter anderem neben Aachen und Gelsenkirchen auch auf Mönchengladbach zu verzichten, zeigten sich die Verantwortlichen am Niederrhein enttäuscht, aber auch als faire „Verlierer“.

„Diese Entscheidung kam angesichts der Tatsache, dass Mönchengladbach bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011 bereits Austragungsort war, für uns überraschend“, teilte Borussia Mönchengladbach mit: „In den kommenden Tagen werden sich Stadt und DFB zusammensetzen, um sich über die Beweggründe auszutauschen. Die Absage ist dabei für alle Beteiligten aber zugleich auch ein Ansporn, in Sachen Frauenfußball und Großveranstaltungen auch zukünftig am Ball zu bleiben.“

Stephan Schippers, Geschäftsführer von Borussia Mönchengladbach, erklärte: „Es ist schade, dass wir diesmal nicht berücksichtig wurden. Denn der Fußball hat hier in Mönchengladbach ein besonderes Zuhause. Das zeigen Fußallfans bei unseren Heimspielen und bei zahlreichen Spielen des DFB, für die wir hier schon Austragungsort gewesen sind.“

Auch für Oberbürgermeister Felix Heinrichs steht fest, Mönchengladbach kann Großveranstaltungen: „Im nächsten Jahr können wir uns schon auf die Hockey-EM der Frauen und Männer hier bei uns in Mönchengladbach freuen. Und ich bin mir ganz sicher, dass wir dabei wieder unter Beweis stellen werden, dass es hier viele sportbegeisterte Menschen gibt. Sicherlich werden wir auch viele Menschen von außerhalb anziehen, die wir als Gäste herzlich willkommen heißen und denen wir die Vielfalt unserer Stadt näherbringen werden. Darüber hinaus haben uns sehr bewusst gemeinsam mit Borussia für diese Bewerbung entschieden, um den Frauenfußball in unserer Stadt zu fördern und in den Vordergrund zu stellen. Dieses Ziel werden wir auch weiterhin verfolgen.“

Deshalb sei „für die Beteiligten klar, der Frauenfußball wird in der Stadt weiter Unterstützung finden und sich weiterentwickeln. Sollte Deutschland zusammen mit den Niederlanden und Belgien den Zuschlag für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027 bekommen, wird Mönchengladbach mitfeiern.“

Foto-Quelle: Borussia Mönchengladbach

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