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Rot-Weiss Essen: Keine Zwangspause für Oguzhan Kefkir

Linker Flügelspieler steht gegen SC Freiburg II wohl zur Verfügung.
Der Frust war groß beim Drittligisten Rot-Weiss Essen nach dem fünften Auswärtsspiel ohne Sieg. Als „maximal ärgerlich“ bezeichnete Trainer Christoph Dabrowski (44) das 1:3 beim SV Wehen Wiesbaden. Torschütze Andreas Wiegel (31) ärgerten die „einfachen Fehler vor den Gegentoren“, Mittelstürmer Simon Engelmann (33) meinte gar, dass „wir uns die Dinger selbst einschenken“.

In der Tat halfen die Essener bei allen drei Treffern der Gastgeber kräftig mit, begleiteten ihre Gegenspieler in den entscheidenden Situationen nur, statt sie wirksam zu attackieren und damit an einer Flanke oder am Abschluss zu hindern. „Gerade auswärts müssen wir es schaffen, unsere Fehlerquote deutlich zu minimieren, wenn wir etwas mitnehmen wollen“, so Dabrowski nach nur zwei von 15 möglichen Zählern in der Fremde – und vor der nächsten Auswärtsaufgabe bei der gut gestarteten und heimstarken U 23 des SC Freiburg (Sonntag, 14 Uhr).

Für den RWE-Trainer war es auch nur ein schwacher Trost, dass seine Mannschaft über weite Strecken der Partie mit den Hessen zumindest auf Augenhöhe agierte und nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich sogar die große Chance durch Engelmann zum Führungstreffer hatte. „Danach sind wir aber zu passiv geworden“, räumte Rechtsverteidiger Wiegel ehrlich ein: „Es reicht halt nicht, nur 70 Minuten konsequent zu verteidigen.“

Immerhin gab es auch eine erfreuliche Nachricht: Flügelflitzer Oguzhan Kefkir (Foto/31), der verletzungsbedingt ausgewechselt wurde, muss voraussichtlich nicht pausieren.

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