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Galopp Dortmund: Erster Testlauf mit Viererwetten „ein Erfolg“

Rennverein-Geschäftsführer Oliver Sauer zeigt sich mit Umsatz zufrieden.


„Schon jetzt lässt sich sagen: Der erste Test mit Viererwetten in allen Rennen war ein Erfolg.“ So lautete die Einschätzung von Oliver Sauer, Geschäftsführer des Dortmunder Rennvereins, nach der Veranstaltung am Sonntag auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel bei „Traumwetter“, frühlingshaften Temperaturen und entsprechender Stimmung.

„Die Umsätze in den Viererwetten waren auf jeden Fall stärker als zuletzt die Dreierwetten bei uns“, so Sauer. „Darauf können wir aufbauen.“ Die beiden letzten Renntage der Wintersaison 2023/2024 nutzen der Galopper-Dachverband „Deutscher Galopp“ und der Wettanbieter der Rennvereine, „Wettstar“, mit Hilfe Dortmunds für ein spannendes Experiment nach französischem Vorbild.

Es gibt in Rennen mit weniger als zehn Startern eine Vierer- statt der traditionellen Dreierwette. „Der Umsatz in diesen Rennen lag bei mehr als 39.000 Euro“, so Sauer. Der Gesamtumsatz betrug am Sonntag mehr als 112.531 Euro, „davon knapp 20.000 Euro auf der Bahn – das ist gut!“

Der Test wird am kommenden Sonntag, 10. März, beim letzten Sandbahn-Rennen in Wambel vor dem Beginn der „grünen“ Grasbahn-Saison wiederholt. Erst danach fällt dann die Entscheidung, ob und in welcher Form künftig die Viererwetten angeboten werden. Üblich war bislang meist nur eine Viererwette, die dann mit einer höheren Gewinnauszahlung vom Rennverein garantiert wurde.

Zwei Siege für Trainer Jan Korpas aus Halle/Saale

Diese „Wettchance des Tages“ gab es am Sonntag in Wambel im fünften Rennen über 1.800 Meter, in dem sich die vierjährige Stute Point de Vue durchsetzte. Sie wurde von Sean Byrne geritten und von Jan Korpas (Halle/Saale) vorbereitet. Dahinter belegten Kalanja, Mahanadi und Oriental Princess die Ränge in der Viererwette, die 17.934:10 bezahlte. Korpas hatte zuvor schon mit Ireland Alexander über 1.200 Meter gepunktet. Im Sattel saß Thore Hammer-Hansen.

Sportlicher Höhepunkt war eine mit 6.500 Euro dotierte Prüfung über 1.800 Meter, die sich der fünfjährige Bearcardi (Foto) aus dem Stall von Trainer Christian von der Recke in Weilerswist sicherte. Im Sattel der 48:10-Chance war Anna van den Troost im Einsatz. „Er ist ein tolles Pferd. Er kann jeden Boden und kann auch aus jeder Position gewinnen“, so die Siegreiterin. Keinen guten Tag hatte der Favorit Merlin erwischt, er wurde deutlich zurück Fünfter.

Im Amateurrennen über 1.950 Meter ging der Sieg überlegen an Patricia Tepper, die den sechsjährigen Aurum Sky, die den Vierjährigen bei seinem ersten Start in Deutschland zum Erfolg steuerte. Trainiert wird der Wallach von Pavel Bradik. Die weiteren Sieger des Tages waren: Frankie’s Boy (Trainer Uwe Schwinn/Reiter Leon Wolff), Ikarus (Marco Klein/Michal Abik) und Wakey Wakey (Christine Paraknewitz-Kalla/Tommaso Scardino).

Foto-Quelle: Marc Rühl – DRV

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