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Galopp Dortmund: Nepalo lässt Fotograf Marc Rühl jubeln

Sechsjähriger Wallach gewinnt zum Abschluss der Wintersaison 2023/2024.
Der sechsjährige Wallach Nepalo (Foto) hat das letzte Rennen der Wintersaison 2023/2024 auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel gewonnen. Allerdings musste der 16:10-Favorit in der mit 6.500 Euro Preisgeld dotierten Prüfung über 2.500 Meter härter kämpfen als erwartet, um sich gegen den sich hartnäckig wehrenden Michigan State durchzusetzen.

„Nepalo hat immer seinen eigenen Kopf, aber am Ende hat er sich durchgesetzt“, sagte Siegreiterin Anna van den Troost. Und die Mülheimer Trainerin Yasmin Almenräder setzte schon das nächste Ziel für den Wallach im Besitz von Galoppsport-Fotograf Marc Rühl: „Nepalo soll in zwei Wochen in Düsseldorf starten. Deshalb haben wir im Training vor dem Rennen auch nicht allzu viel mit ihm gemacht.“

Die „grüne Saison“ auf den deutschen Rennbahnen beginnt am nächsten Sonntag in Mülheim an der Ruhr, das erste Grasbahn-Rennen in Wambel wird es am 9. Mai geben. Der Sparkassen-Renntag an Christi Himmelfahrt („Vatertag“) ist auch gleich ein echter Höhepunkt der Dortmunder Saison. „Da erwarten wir ein volles Haus, wenn das Wetter mitspielt“, sagt der Geschäftsführer des Dortmunder Rennvereins, Oliver Sauer, nach seiner ersten Wintersaison in Amt und Würden. Für 2024 hat er sich einiges vorgenommen: „Unser Ziel ist es, von Renntag zu Renntag ein Stückchen besser zu werden.“

Die Winterrennen waren angesichts weniger Starter nicht einfach für den Rennverein. „90.900 Euro Umsatz in den sechs Rennen bei 35 Pferden, die an den Ablauf kamen, ist schon okay“, sagt Sauer. „Der Renntag war ein Erfolg, die Zusammenarbeit mit dem Antik- und Sammlermarkt hat sich gelohnt. Wir haben uns gegenseitig befruchtet.“

Direct Hit schlägt im „Preis des Dortmunder Boxsports“ zu

Auf eine besonders lange Partnerschaft kann der Dortmunder Rennverein mit dem Verein Dortmunder Boxsport 20/50 zurückblicken. Schon zum 42. Mal wurde ein entsprechendes Rennen ausgetragen und der Namen des Siegers hätte kaum passender sein können: Über die 1.950 Meter lange Distanz gewann der vierjährige Direct Hit, Start-Ziel von Amateurreiterin Nina Baltromei zum Sieg gesteuert. Trainiert wird Direct Hit von Fabian Xaver Weißmeier in Iffezheim bei Baden-Baden.

Die beiden konnten sich noch über einen weiteren Treffer freuen: Mit der vierjährigen Stute Jazzagal gewannen sie auch die „Global Equine Transport-Trophy“ über 1.200 Meter. Zweimaliger Sieger war auch Jockey Thore Hammer-Hansen. Er gewann über 1.800 Meter mit Like Magic im ersten Rennen des Jahres für dreijährige Pferde. Trainer Henk Grewe (Köln) hat noch größere Pläne mit dem Hengst, er soll nun am 1. Mai in München in den Bavarian Classic, einer Vorprüfung für das Deutsche Derby, laufen. Und Hammer-Hansen punktete noch mit Tashbeeh für Trainer Gordan Batistic über 1.200 Meter.

Einen Doppelsieg konnte auch Janina Boysen feiern: Die von ihr trainierten Bellino und Vilana gewannen ein Rennen über 1.700 Meter. Amateurreiterin Boysen saß aber auf dem „falschen“ Pferd, denn sie musste sich auf Vilana knapp Lili-Marie Engels geschlagen geben, die Bellino steuerte. Beide Pferde gehören dem Stall C’est la vie. Daher nahm es die Trainerin gelassen: „Am Ende hat etwas die Kraft gefehlt. Aber Platz eins und zwei fühlen sich prima an.“

Foto-Quelle: Marc Rühl/DRV

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