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Karl-Heinz Schnellinger: Ein Tor machte ihn weltberühmt

Ehemaliger Weltklasse-Verteidiger des 1. FC Köln ist jetzt 85 Jahre.
Der aus Düren stammende frühere Nationalspieler Karl-Heinz Schnellinger (Foto) wurde am Ostersonntag (31. März) 85 Jahre. Der ehemalige Weltklasse-Verteidiger, der von 1958 bis 1963 für den 1. FC Köln am Ball war, ehe er nach Italien wechselte (unter anderem AS Rom und AC Mailand), wurde 1962 mit den „Geißböcken“ Deutscher Meister.

Weltberühmt machte ihn aber ein Tor während der WM 1970 in Mexiko. Im „Jahrhundertspiel“ gegen Italien im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt traf er in der Nachspielzeit des WM-Halbfinales zum 1:1 und erzwang er mit seinem Tor die Verlängerung. Damit ermöglichte er erst eines der wohl legendärsten Spiele der Fußball-Geschichte (3:4 nach Verlängerung). „Ausgerechnet Schnellinger“, sagte ARD-TV-Live-Kommentator Ernst Huberty damals.

Auf das Tor wird Schnellinger in Italien, wo er seit mehr als 50 Jahren lebt, immer wieder angesprochen. „Dieser Treffer hat sich fest in den Erinnerungen der Menschen verankert“, berichtet „Carlo il biondo“ (Karl, der Blonde).

Schnellinger ist neben Helmut Haller, Albert Brülls und Robert Huth einer von nur vier Spielern, die der deutschen Nationalmannschaft nach dem August 1963 angehörten, ohne jemals in der Bundesliga gespielt zu haben. Als die höchste deutsche Spielklasse 1963 gegründet wurde, war Karl-Heinz Schnellinger gerade nach Italien gewechselt.

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