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Galopp: Dopingfall bei Trainer Markus Klug

„Berlin Berlin“ nach Sieg im Hansa-Preis in Hamburg positiv getestet.
Ein Dopingfall erschüttert den deutschen Galopprennsport. Nach dem Sieg
im mit 70.000 Euro dotierten Hansa-Preis während der Derby-Woche in
Hamburg wurde „Berlin Berlin“ aus dem Trainingsquartier von Markus Klug
(Heumar) positiv getestet. Es war der bis dahin größte Erfolg für Klug.

Das Gestüt Görlsdorf, Besitzer von „Berlin Berlin“, ließ bei der Fachzeitung
„Sport-Welt“ folgendes mitteilen: „Unser Trainer Markus Klug hat uns infor-
miert, dass die Görlsdorfer Stute „Berlin Berlin“ nach ihrem Sieg im Hamburger
„Idee Hansa Preis, Gr.II bei der Doping-Probe positiv auf Omeprazol (Gastrogard)
getestet wurde.

Wir haben daraufhin den Rennverein Hoppegarten informiert und „Berlin Berlin“
aus dem „Großen Preis von Berlin, Gr.I“ zurückgezogen. Die B-Probe wird in
Newmarket ausgewertet.

Das Medikament Gastrogard wurde „Berlin Berlin“ von der Tierärztin zur Behandlung
von Magengeschwüren verordnet. Die Behandlung wurde ordnungsgemäß in das
Medikamenten-Buch eingetragen. Es wurde acht Tage vor dem Start in Hamburg
abgesetzt.

Trainer Markus Klug: „Ich bin völlig verzweifelt. Ich kann mir nicht vorstellen, wie die
Stute kurz vor oder nach dem Rennen Omeprazol, bzw. Gastrograd bekommen
haben soll.“

Gestüt Görlsdorf-Eignerin Heike Bischoff: „Ich vertraue dem Trainer und glaube nicht,
dass hier vorsätzlich getäuscht wurde. Wir sind am Boden zerstört. Wir hatten uns
so auf das Rennen in Hoppegarten gefreut.“

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