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GE: OB Frank Baranowski kritisiert Polizei-Rückzug

„Eine Lex Schalke ist völlig unangemessen“.

Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski hat den von NRW-Innenminister Ralf Jäger ins Gespräch gebrachten Rückzug der Polizei aus der Arena des Bundesligisten FC Schalke 04 kritisiert. „Eine Lex Schalke ist vollkommen unangemessen“, sagte der SPD-Politiker: „Entweder zieht der Innenminister die Polizei aus allen Fußballstadien in NRW ab oder gar nicht. Einzig und allein die Polizei aus der Veltins-Arena abzuziehen, wäre ein unakzeptabler Vorgang.“ Jäger hatte zuvor angekündigt, Polizeikräfte nur noch auf Anforderung des Vereins innerhalb der Gelsenkirchener Arena einzusetzen.

Ein umstrittener Polizei-Einsatz während des Champions League-Qualifikationsspiels gegen PAOK Saloniki (1:1) am 21. August hatte in den vergangenen Wochen für große Diskussionen gesorgt. Polizeibeamte waren mit Schlagstöcken und unter Einsatz von Pfefferspray in den Schalker Block eingedrungen, um eine Fahne zu entfernen, durch die sich Anhänger der griechischen Gäste offenbar provoziert gefühlt hatten. 80 Personen mussten sich anschließend in ärztliche Behandlung begeben. Der Verein hatte den Einsatz der Polizei öffentlich als „unverhältnismäßig“ kritisiert.

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